Werbung: Rezension: Simulation- Die perfekte Illusion – Die perfekte Droge von Matthias Clostermann

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Verlag: Books on Demand
Seiten: 304
ISBN: 978-3752660838

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Für den Computerspiele Entwickler Alex Stein geht ein Traum in Erfüllung. Sein gewagtes Projekt, mittels künstlicher Intelligenz und der Steuerung des menschlichen Nervensystems die virtuelle Realität zu revolutionieren, scheint tatsächlich zu funktionieren. Sein Prototyp erzeugt Simulationen für alle Sinne, die von realem Leben kaum zu unterscheiden sind. Alex Karriere in der Londoner Computerspiele Firma Realmind Systems entwickelt sich rasant. Doch während er in immer perfektere Simulationen eintaucht, beginnt sein reales Leben auseinanderzufallen. Viel zu spät bemerkt er, dass seine Erfindung weit mehr als ein Spiel ist. Sie ist eine tödliche Droge und wird zur Bedrohung für die gesamte Menschheit. Auf der Suche nach der Wahrheit hinter der künstlichen Welt muss er sich der eigenen, bitteren Realität stellen – einer Realität, der er mit aller Macht entfliehen wollte.

Cover-/ Textrechte: Books on Demand

Meine Meinung

Ich muss gestehen, dass dieses Büchlein an mir vorbeigegangen wäre. Zum Glück hat mich der Autor darauf aufmerksam gemacht. Mit KI bekommt man mich fast immer, weil es einfach in die aktuelle Zeit passt. Wir treiben vieles voran, wo schon Künstliche Intelligenz dahintersteckt. Also ein brandaktuelles Thema.

Der Schreibstil ist flüssig und die Seiten verfliegt auch recht schnell.

Man wird in die Geschichte getragen, als Alex gerade den Prototyp seiner KI mit Namen “Mutter” fertig hat. Bei seiner Präsentation vor seinem Chef Tom, kommt es allerdings etwas anders als gedacht. Denn dieser will natürlich den Firmenchefs etwas an die Hand geben, womit sich Geld verdienen lässt. Doch soweit ist das Projekt eigentlich noch nicht. Alle Beteiligten merken jedoch, dass die KI wahnsinnig lernfähig ist und enorm vorangeht. Doch für Alex geht es mit einem etwas unguten Gefühl einher. Er beschließt der Sache auf den Grund zu gehen und deckt dabei vermutlich mehr auf als ihm lieb ist.

Ich gestehe nicht nur Alex wurde anders bei den Geschehnissen, sondern auch mir. Ich meine, was er da zusammen mit seinem Kollegen Roger geschaffen hat ist mega, aber auch echt gruselig. Das betrifft für mich aber hauptsächlich die rasante Anpassungsfähigkeit. Recht schnell kommt das Gefühl auf, dass sich die KI verselbstständigt hat. Neben den Sachen mit “Mutter” steht es auch it jedem Tag schlechter um Alex gesundheitlichen Zustand. Das war echt Alles ziemlich krass zu lesen. Interessant ist der Vergleich der KI mit der “perfekten Droge”, denn das könnte “Mutter” durchaus sein. Man vergisst Alles um sich herum und erlebt sein “Leben” so wie man es möchte. Damit lässt sich sehr gut Geld verdienen.

Mit Alex haben wir einen etwas schwierigen Charakter. Zumindest empfand ich ihn so. Ich finde seine Leistung enorm, aber ich verabscheue gewisse Taten von ihm. Auch, dass er sich stellenweise Sachen so zurecht biegt, wie er sie gern hätte ist grenzwertig. Allerdings steht auch er unter de Einfluss von “Mutter”.

Fazit

Wenn ich bei Büchern über Künstliche Intelligenz und deren Auswirkungen, herausfinden will, wie sie mir insgesamt gefallen haben, achte ich darauf, wie sehr ich mir das Szenario, welches präsentiert wird, vorstellen kann. Ist es realistisch oder zu abstrakt? Im Fall von “Simulation”, finde ich die Handlung tatsächlich realistisch. Unheimlich, aber realistisch. Ein “Real Life” so wie man es sich immer vorgestellt hat, ist verführerisch und ich glaube auch, dass sich viele Menschen darauf einlassen würden, ohne an die Konsequenzen zu denken. Ganz davon abgesehen, dass man diese nicht wirklich bemerken würde. Viele würde allerdings vielleicht der Name der KI namens “Mutter” schon abschrecken oder eben nicht, weil man sich denkt: Eine Mutter will doch immer nur das Beste für einen. Oder etwa nicht? Alles in Allem also 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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