Rezension: Feuer & Feder von Kathy MacMillan

Rezension: Feuer & Feder von Kathy MacMillan

Verlag: Gulliver von Beltz & Gelberg
Seiten: 496
ISBN: 978-3407747969

Darum geht es:

Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten.

Cover-/Textrechte: Gulliver von Beltz & Gelberg

Meine Meinung

Wie ich zum Buch gekommen bin, kann ich mich ehrlich gesagt nicht mehr erinnern. Ich kann aber sagen, dass es schon eine Weile auf dem SuB lag, bevor ich es jetzt befreit habe.

Die Autorin hat hier auf jeden Fall eine gute Storyidee gehabt, mit der ich mich aber am Anfang etwas schwer getan habe. Der Schreibstil ist angenehm und führt faszinierend und durchaus auch spannend über die Seiten.

Raisa ist eine Arnath-Sklavin und arbeitet im Palast. Etwas unverhofft, erhält sie die neue Stellung als Jung-Tutorin und darf schreiben lernen. Dies ist eigentlich nur den Königen, Tutoren und Gelehrten vorbehalten. Wer darüber hinaus lesen oder schreiben kann, begeht Hochverrat. Zusammen mit Prinz Mati bekommt die junge Frau ihre Ausbildung, wobei sich die beiden natürlich auch näher kommen. Die typische Liebe, die nicht sein darf. Mati soll nämlich für Verbündete sorgen und ist somit mit einer Prinzessin verlobt. Die Liebe mit Raisa ist also eigentlich nur eine mit Ablaufdatum und dann regt sich auch noch der Widerstand. Die Sklaven rebellieren und Raisa muss die Entscheidung treffen, auf welcher Seite sie steht. Ihr Volk oder ihre Liebe?

Die Story braucht etwas um anzulaufen, obwohl die ersten Seiten echt aufregend sind. Es geht um die Sklaven, die Schrift und die Göttin Sotia welche die Schrift allen zu Teil werden lassen wollte. Allerdings drängte sich für mich auch etwas arg die Liebesgeschichte in den Vordergrund. Es dauert etwas, bis die Rebellen zum Zuge kommen und es aufregender wird, denn mehr als einmal wird es ziemlich haarig. Gut gemacht, wenn auch das Tüpfelchen auf del i fehlte.

Mit Raisa hatte ich so meine Probleme. Sie ist ein solide Heldin die durchaus Mut besitzt und klug ist, aber dann auch stellenweise so naiv, dass man nur den Kopf schütteln kann.

Mati war auch okay und er ist der typische Thronfolger, der anders ist und dem man vertrauen möchte. Aber auch legte stellenweise einen ziemlichen Leichtsinn an den Tag.

Die Beiden zusammen waren okay, aber so ganz abholen konnte mich die Lovestory nicht.

Fazit

Tolle Storyidee, die gut umgesetzt wurde, aber bei der man Zeit braucht um sich einzufinden. Die Erzählungen zu den Göttern am Anfang der Kapitel ist toll gemacht und bringt ein paar mehr interessante Punkte zur Story dazu. Die Liebesgeschichte ist mir einfach zu präsent und verdrängt alles Andere etwas zu sehr für meinen Geschmack. Es gibt aber durchaus überraschende Wendungen und Spannung, also durchaus von meiner Sicht aus lesenswert. Kurz und knapp 4 Sterne.

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