Rezension: One True Queen #1 – Von Sternen gekrönt von Jennifer Benkau

Rezension: One True Queen #1 – Von Sternen gekrönt von Jennifer Benkau

Verlag: Ravensburger Buchverlag
Seiten: 512
ISBN: 978-3473401796

Darum geht es:

In dieser Welt sterben Königinnen jung.

Dunkelheit. Das Gefühl, zu fallen. Und dann: nichts.
Eben noch stand Mailin in ihrer irischen Heimatstadt, plötzlich wacht sie in einer anderen Welt auf. Hier, im Königreich Lyaskye, trachtet ihr alles und jeder nach dem Leben – nur nicht der mysteriöse Fremde, der Mailin aus einer tödlichen Falle rettet. Der so gefährlich wirkt und sie dennoch beschützt. Und der ihr nicht verrät, wer er in Wahrheit ist. Erst, als er sie zum Königshof bringt, erkennt Mailin, dass sie aus einem ganz bestimmten Grund in Lyaskye ist: Sie soll Königin werden. Und das ist in dieser Welt ein Todesurteil.

Cover-/Textrechte: Ravensburger Buchverlag

Meine Meinung

Neben dem richtig tollen Cover und dem Klappentext, habe ich mich hier auch von den vielen positiven Stimmen leiten lassen. Ich war gespannt, ob lich dieses Buch auch so würde überzeugen können, wie viele andere. Ich kann sagen, dass es nicht ganz so war.

Der Schreibstil ist wirklich super. Er produziert Bilder in den Kopf, passt toll zur Story und beschreibt die Handlung an sich wirklich flüssig. Allerdings fehlte mir da aber auch der WOW Effekt im Großen und Ganzen.

Wir landen zu Beginn in Killarney (Irland) wo wir Mailin kennenlernen. Diese lebt dort mit ihrer Mutter und Schwester. Ein allzu schönes Leben ist es leider nicht, denn Mailins Schwester Vicky befindet sich in Wachkoma und die Mutter versucht, die Familie über Wasser zu halten. May hat die Hoffnung nie aufgegeben, dass sich ihre Schwester wieder erholen wird und versucht ihren Frust, dass der Großteil das anders sieht, mit Kampfsport zu besänftigen. Ausgerechnet da passiert, aber eines Tages etwas Seltsames und die junge Frau findet sich in Lyaskye wieder. Einem Königreich, in dem nur Frauen regieren und in dem es jede Menge Gefahren gibt.

Ich kam ganz gut rein, hatte aber dann auch schnell einen Verdacht bzgl. gewisser Sachen in Lyaskye. Es war interessant das Land, seine Bewohner, Tiere und Verhaltensweisen kennenzulernen. Die Autorin trägt mit ihrem Schreibstil gut dazu bei, sich Alles vorstellen zu können. Allerdings zieht sich der Mittelteil für meinen Geschmack etwas zu sehr. Die Spannung fehlt, es dümpelt dahin, aber das besserte sich auch wieder.

Mit Mailin haben wir eine tolle Prota, die für das einsteht, an das sie glaubt. Sie kämpft mit allen Mitteln und hat einen tollen Humor.

Ihr Begleiter ist derjenige, den ich auch nicht gehen lassen wollen würde. Er ist sympathisch, authentisch und ein echtes Schlitzohr. Ich mochte ihn auf Anhieb.

Auch alle andere Charaktere sind rund und laden zum Lieben oder eben auch zum Hassen ein. Wer was, warum verdient, müsst ihr dabei schön selbst herausfinden .

Fazit

Geniales Setting, tolle Charaktere und eine tolle Prise Humor, haben dieses Buch für mich lesenswert gemacht. Die etwas vorhersehbare “Überraschung”, sowie die Längen im Mittelteil waren nicht so prall und haben mir etwas den Lesespaß verhagelt. Im Großen und Ganzen, kann der Auftakt aber überzeugen und ich werde mir Teil 2 ebenfalls noch zulegen, denn wie es weitergeht will ich definitiv wissen. Daher gibt es von mir 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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