Rezension: Göttlich #1 Verdammt von Josephine Angelini

Rezension: Göttlich #1 Verdammt von Josephine Angelini

Verlag: Oetinger Verlag
Seiten: 496
ISBN: 978-3841501370

Darum geht es:

Die 16-jährige Helen lebt mit ihrem Vater auf Nantucket und langweilt sich. Doch dann passiert endlich etwas Aufregendes: Die Familie Delos zieht auf die Insel. Alle sind hin und weg von den äußerst attraktiven Neuankömmlingen. Nur Helen spürt von Anfang an großes Misstrauen. Gleichzeitig plagen sie plötzlich düstere Albträume. Was dahintersteckt, erfährt Helen erst nach und nach: Lucas und sie stammen von Halbgöttern ab und sind dazu verdammt, einen erbitterten Kampf auszulösen, weil sie sich ineinander verlieben.

Cover-/Textrechte: Oetinger Verlag

Meine Meinung

Die Buchreihe liegt schon ewig auf meinem SuB und da ich diesen, dieses Jahr verkleinern will, kam auch der Auftakt der “Göttlich” – Reihe endlich zum Zug. Ich hab viel Gutes über die Reihe gehört und war gespannt, ob sie mich auch so würde begeistern können.

Der Schreibstil ist wirklich toll. Mitreißend, humorvoll und spannend. Das Lesen wird absolut nicht langweilig, auch wenn nicht die ganze Zeit Action angesagt ist. Mir hat es gut gefallen und super unterhalten.

Wir befinden uns mit Helen auf Nantucket. Einer kleinen Insel auf der jeder jeden kennt. Klingt langweilig? Ist es wahrscheinlich auch. Zumindest bis der Inseltratsch Neuigkeiten zu Tage fördert. Überraschend hat es nämlich eine reiche und dazu koch ziemlich gutaussehende Familie aus die verschlafene Insel verschlagen. Alle Bewohner sind total aufgekratzt. Alle außer Helen. Die ist eigentlich jetzt schon genervt von der zugezogenen Familie Delos und möchte mit ihr nix zu tun haben. Einfacher gesagt, als getan. Denn die Delos haben Kinder und auf Nantucket gibt es nur eine Schule. Zu diesen “Kindern” gehört auch Lucas und er und Helen können sich einfach mal so gar nicht ausstehen. Doch was steckt dahinter?

Der Einstieg fällt einem leicht, weil die Autoein es schafft, einen direkt ins die Story zu ziehen. Man hat das Gefühl immer im Geschehen zu sein. Was an der tollen Beschreibung, dem angenehmen Schreibstil und den spannenden Charakteren lag.

Nehmen wir zum Beispiel Helen. Die junge Frau weiß, dass sie anders ist. Sie ist außergewöhnlich stark, unverletzlich und schnell. Das führt zu der Schwierigkeit, dass sie sich ständig verstellen muss. Niemand darf merken, dass sie besondere Fähigkeiten hat. Neben den positiven Eigenschaften, hat aber Helen auch ein Problem. Schon beim kleinsten Fitzelchen Aufmerksamkeit, reagiert sie mit Schmerzen. Und dann trifft sie auf Lucas.

Dem will sie am Liebsten direkt an die Gurgel springen.

Lucas besitzt, neben seinem wirklich guten Aussehen, ebefalls besondere Fähigkeiten. Neben seiner humorvollen und charmanten Art ist er nämlich auch ziemlich intelligent. Ich mochte ihn wirklich ganz gern. Auch wenn sein Beschützerinstinkt manchmal etwas anstrengend war.

Fazit

Für mich ein wirklich gelungener Auftakt, der viel zu lange auf dem SuB geschlummert hat. Die Geschichte konnte von Anfang an gut unterhalten und die Autorin mich in ihre Welt ziehen. Dazu kommen ich die wirklich spannenden Infos zur griechischen Mythologie. Die Story ist für mich mal was anderes gewesen und auch wenn man ahnt, worauf es so hinauslaufen wird, hat es Spaß gemacht die Seiten umzublättern und in der Geschichte voran zu kommen. So ganz sprang der Funke aber noch nicht ganz über, daher gibt es 4 Sterne und durchaus eine Leseempfehlung.

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