Rezension: Nevernight #2 – Das Spiel von Jay Kristoff

Rezension: Nevernight #2 – Das Spiel von Jay Kristoff

Verlag: FISCHER Tor 
Seiten: 704
ISBN: 978-3596297597

Darum geht es:

Die epische Rachegeschichte geht weiter. Nachdem Mia einen der Männer umgebracht hat, die für die Zerstörung ihrer Familie verantwortlich sind, bleiben noch zwei über: Kardinal Duomo und Konsul Scaeva. Beide sind jedoch vor der Öffentlichkeit abgeschirmt und für Mia unerreichbar. Schlimmer noch: Die Rote Kirche selbst scheint Scaeva zu schützen …
Um an ihn heranzukommen, geht Mia ein großes Risiko ein: Sie kehrt der Kirche den Rücken und begibt sich selbst in die Sklaverei, um als Gladiatorin an den Großen Spielen in Gottesgrab teilzunehmen. Mia merkt schnell, dass sie diesmal zu weit gegangen ist, denn auf dem blutigen Sand der Arena gibt es keine Gnade und nur eine Regel: Ruhm und Ehre – oder Tod.

Cover-/Textrechte: FISCHER Tor

Meine Meinung

Da es sich hier um Teil 2 handelt, möchte ich kurz vor eventuellen Spoilern warnen, die auftreten können, weil man Teil 1 noch nicht kennt.

Nachdem mich Teil 1 ganz gut begeistern konnte, habe ich natürlich auch zu Teil 2 gegriffen, um Mia Coveres Geschichte weiterzuverfolgen. Ob es sich gelohnt hat dran zu bleiben, erfahrt ihr jetzt.

Der Schreibstil in Nevernight ist absolute Geschmackssache. Er ist brutal, lüstern, düster, humorvoll und durch die Fußnoten vor allem anders. Ich steh absolut drauf, mittlerweile auch auf die Fußnoten. Die knapp über 700 Seiten können ersznal abschrecken, verfliegen aber wie nix, wenn man in der Geschichte drin ist.

Gelungen fand ich das Perisnenregister zu Beginn, was dabei hilft sich ins Gedächtnis zu rufen, was im ersten Teil passiert ist. Mega gemacht für meinen Gecsgmack und sollte auch in keiner Fortsetzung fehlen.

Nach einem grandiosen Ende von “Die Prüfung” darf sich Mia als Assassine der Roten Kirghe bezeichnen. Es bringt sie näher daran, endlich den Tod ihrer Familie rächen zu können. Da dieses Vorhaben gegen die Regeln ihrer Assassinengemeinschaft verstößt, braucht Mia einen anderen Plan und natürlich hat sie den auch. Sie will als Gladiatii in Grand Finale stehen und ihren Widersachern Auge in Auge gegenüber treten. Der Weg ist allerdings mehr als steinig und gepflastert mit jeder Menge Blut, Schweiß und Tränen. Ich bin ehrlich, ich habe es geliebt.

Mia mag ich immer mehr, eben auch, weil sie keine typische Heldin ist. Zumindest ist sie anders als Alle die ich bisher kennengelernt habe. Sie kann gefühlskalt und skrupellos sein, aber auch in manchen Beziehungen Gefühle zeigen. Zum Beispiel Mitleid. Sie ist für mich wi wahnsinnig gut durchdachter und vielschichtiger Charakter.

Herr Freundlich ist die beste Nichtkatze ever und auch Eclpise war wieder gut in Form. Beide zusammen sind einfach nur genial und ohne sie, ist Mia nur ein halber Mensch. Verständlicher Weise.

Fazit

Starker Auftakt mit Teil 1 und noch stärkere Fortsetzung. Jay Kristoff legt ein enormes Tempo an den Tag und hält für alle Beteiligten die ein oder andere Überraschung bereit. Es war absolut spannend und faszinierend Mia in diesem Teil zu begleiten. Der Schreibstil mag nicht jeden ansprechen, aber ich hab mich daran gewöhnt und finde ihn mittlerweile mega. Die Einarbeitung der Gewalt, des schwarzen Humors und, ja auch die Fußnoten, liebe ich abgöttisch. Es rundet das Bild der Assassine absolut ab. Ich bin wahnsinnig gespannt, was Teil 3 mit sich bringt.

 

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