Werbung: Rezension: Skullduggery Pleasant 12 – Wahnsinn von Derek Landy

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Verlag: Loewe Verlag
Seiten: 704
ISBN: 978-3785589830

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Einen Toten Mann bringt man nicht um!

In dem verzweifelten Versuch, die verlorene Seele ihrer kleinen Schwester zurückzugewinnen, wendet sich Walküre Unruh gegen das Sanktuarium. Und Skulduggery kann nichts tun, um sie davon abzuhalten.
Währenddessen plant Abyssinia etwas Großartiges: Eine Nacht der Magie, des Terrors und des Blutvergießens. Nun ist es Omen Darklys Aufgabe, die Leben tausender unschuldiger Menschen zu retten. Dabei ist er ECHT noch nicht bereit dazu. Aber der Wahnsinn bricht sich bereits Bahn. Als bisher verborgene Feinde ans Licht treten, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Omen muss endlich der Held werden, der er nie sein wollte – oder heldenhaft sterben.

Cover-/ Textrechte: Loewe Verlag


Meine Meinung

Ich war neugierig auf das Buch, muss ich gestehen. Ich hab schon viel über die Reihe gehört und hab extra nachgefragt, ob ich diesen Teil auch unabhängig von den anderen lesen kann. Ich sag mal so: Es geht, aber es fehlen eben doch ein paar Hintergrundinfos. Dies ist immerhin der 12te Band der Reihe.

Vom Schreibstil her, fand ich es absolut ansprechend und könnte mir vorstellen, die Reihe irgendwann einmal von Anfang an zu beginnen. Es war spannend, witzig und locker geschrieben. Das absolute Jugendbuch eben.

Was die Handlung angeht ist es ziemlich rasant und durch die vielen Charaktere auch komplex. Walküre ist neben ihrem Job als Schlichter, auch auf der Suche nach der verlorenen Seele ihrer Schwester Alison. Dabei bewegt sie sich nicht immer gerade im legalen Bereich, aber sie weiß damit auch umzugehen. Langweilig wird es mit ihr definitiv nicht. Es wirkte aber auch stellenweise überladen, aufgrund der vielen eingeflochtenen Themen.

Walküre Unruh mochte ich richtig gern. Sie lässt sich nicht einschüchtern und hat einen weichen Kern, unter ihrer teilweise rauen Schale. Sie hat auch ordentlich Päckchen mit sich herum zu tragen, denn anscheinend tauche Dämonen aus ihrer Vergangenheit auf.

Von Skullduggery konnte ich mir so gar kein Bild irgendwie machen. Er erschien mir eher als Nebencharakter, als als derjenige, um den es in dieser Reihe eigentlich geht.

Omen ist ebenfalls ein Abseitscharakter, der aber versucht, dieser Rolle zu entkommen. Gelingen tut ihm das allerdings nicht wirklich. So wirklich was abgewinnen, konnte ich ihm nicht.

Fazit

Die Story hat durchaus stellenweise gute Ansätze für mich. Es gibt Sarkasmus, Spannunt und starke Charaktere, aber so ganz überzeugen konnte es mich nicht. Es war mir einfach die Vielzahl an Personen und die Anzahl an eingearbeiteten Themen zu viel. Im Großen und Ganzen für Jemanden wie mich, der noch gar keine Berührungspunkte mit dieser Reihe hat, war es okay, aber das die eigentliche Hauptfigur in den Hintergrund gerät, fand ich eher befremdlich.

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