Werbung: Rezension: Sturmverschworen von Lara Kessing

Werbung: Rezension: Sturmverschworen von Lara Kessing

Verlag: SP
Seiten: 234
ASIN: B07ZHNKVWF

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Könnt ihr mich hören?
Die männliche Stimme, die scheinbar aus dem Nichts kommt, hört Marissa in Nassau, auf der Insel New Providence, das erste Mal. Eigentlich will sie dort ihre Großmutter besuchen und ein paar schöne Tage mit ihr verbringen, doch es drängen sich seltsame Ereignisse dazwischen. Jemand möchte offensichtlich zu ihr durchdringen und Marissa kommen Zweifel an den Gründen, warum ihre Mutter Nassau als junge Frau tatsächlich verlassen hatte.
Die Stimme lässt nicht von Marissa ab, so dass sie bald den Fehler begeht, ihr zu antworten. Dies führt zu einer Reihe außergewöhnlicher Begebenheiten. Unter anderem wird Marissa in das 18. Jahrhundert gezogen und muss sich dort nicht nur zurechtfinden, sondern auch erkennen, welche Aufgabe auf sie wartet. Kann sie sich in der Vergangenheit bewegen, ohne die Zukunft damit zu beeinflussen? Was hat das 1717 in der Nähe von Cape Cod gesunkene und 1984 geborgene Piratenschiff damit zu tun? Davor, dass Nassau im 18. Jahrhundert eine Piratenhochburg war, kann Marissa nun nicht mehr die Augen verschließen. Zu allem Übel verliebt sie sich in jemanden, der in jeglicher Hinsicht ein Problem darstellt.
Was für Marissa mit einem Urlaub bei ihrer Großmutter beginnt, wird zu einem Abenteuer durch Raum und Zeit mit Intrigen, Piraten, Legenden und Gefühlschaos. Noch nie war es für Marissa so wichtig herauszufinden, wem sie vertrauen kann und wem nicht.

Cover-/ Textrechte: Lara Kessing

Meine Meinung

Ich gestehe, dass ich rein durch das Cover nicht auf das Buch aufmerksam geworden wäre. Einfach weil es nicht meins ist. Aber es geht ja um den Inhalt.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der dazu beiträgt, dass man sich in dem Buch wohl fühlt. Was ja, gerade bei Zeitreisebüchern, auch ein Problem werden kann. Zumindest bei mir, denn ich tu mich mit Zeitreisen etwas schwer. Hier aber kam ich eigentlich ganz gut klar.

Allerdings war ich zu Beginn noch etwas skeptisch, was sich aber nach und nach legte. Ich kam ganz gut in die Story rein. Auch die Wechsel zwischen 21. und 18. Jahrhundert waren eindeutig gekennzeichnet und daher auch nicht verwirrend.

Die Handlung ist interessant, aber so richtig fesselnd war es nicht. Das gewisse Etwas, hat leider gefehlt.

Marissa hört diese Stimme seit sie in Nassau ist. Irgendwann gibt sie nach, antwortet und findet sich an einem anderen Ort wieder. In der Handlung des 18. Jahrhundert ist Marissa zu Beginn noch stille Beobachterin, denn sie wird allem Anschein nach nicht wahrgenommen. Ich hätte ja wahrscheinlich nicht weiter gemacht, aber Marissa und ihre Großmutter ergeben sich der Neugierde. Sie probieren das Switchen zwischen Zeiten immer wieder aus. Am Anfang funktioniert das auch noch ohne Probleme. Plötzlich ändert sich das allerdings, als sie einen weiteren Versuch wagt. Auf einmal kann sie nämlich gesehen werden und in ihr Jahrhundert kann sie auch nicht mehr zurück. Nun ist guter Rat teuer und Marissa stellt sich wahrscheinlich der größten Heruasforderung ihres Lebens.

Mit Marissa hat die Autorin eine sympathische Protagonistin geschaffen, die mir die ganze Sache, allerdings stellenweise zu leicht genommen hat. Auch ihre Großmutter ging mir etwas zu einfach und selbstverständlich mit dem Thema um. Das ist allerdings meine persönliche Meinung. Man verfolgt zwar gespannt die Handlung, aber der absolute Spannungsfunke fehlte mir leider.

Fazit

Auch wenn das Cover nicht überzeugen kann, kann es der Inhalt durchaus. Das Buch hat, trotz meiner Kritikpunkte, die Chance auf einen zweiten Blick verdient und es wäre schade, wenn es untergeht. Es lohnt sich ein Blick in die Seiten zu werfen und sich auf eine Reise nach Nassau zu wagen.

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