Werbung: Rezension: Grischa Trilogie von Leigh Bardugo

Werbung: Rezension: Grischa Trilogie von Leigh Bardugo

Die Grischa Reihe gibt es ja schon länger, aber ich konnte mich nie so recht mit den deutschen Covern anfreunden. Umso erfreuter war ich, als die Verlagsgruppe Droemer Knaur die schicken englischen Cover rausbrachte und dazu noch in tollen Schuber.

Anreiz genug, die Reihe endlich mal komplett zu lesen. Die Krähen und King of Scars kannte ich schon, hier kommt nun also meine Meinung zu den Grischa Versen. Und zwar zu allen Dreien.

Starten wir mit Teil 1

Goldene Flammen

Seiten: 352
ISBN: 978-3426524442

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Alina ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren von Ravka. Jemand, der entbehrlich ist – ganz anders als ihr Kindheitsfreund Malyen, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm. Doch als Alina Mal bei einem Überfall auf unerklärliche Weise das Leben rettet, ändert sich alles für sie, denn sie findet heraus, dass sie eine Grisha ist, die über große Macht verfügt.

Alina wird ins Trainingslager der Grisha versetzt, der magischen und militärischen Elite Ravkas. Dort findet sie einen ganz besonderen Mentor: Den ältesten und mächtigsten der Grisha, der nur der >>Dunkle<< genannt wird und der schon bald ganz eigene Pläne mit Alina verfolgt.

Cover-/ Textrechte : Verlagsgruppe Droemer Knaur

Meine Meinung

Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, der sich auch hier zeigt. Die Grischa Verse finde ich auch noch ziemlich einfach gehalten. Was nicht schlecht ist, denn auch, wenn die Reihe nicht in allen Punkten zu überzeugen weiß, ist sie ziemlich gut.

Wir werden nach und nach ziemlich beeindruckend in die Welt der Grischa eingeführt. Eine Welt, mit ziemlich beeindruckenden Magieanteilen.

Goldene Flamme bildet den Einstieg der Trilogie und führt ins Grischaversum. Wir lernen direkt zu Beginn die Waisen Alina und Malyen kennen. Beide wachsen zusammen auf und werden nach Fähigkeitsprüfung für Militärdienst des Zaren eingezogen. Auf ihrer ersten Mission landen Alina, die als Kartografin in der Armee dient, und Malyen, der Fährtenleser ist, auf der Schattenflur. Diese wurde von einem “dunklen” Grischa erschaffen und beherbergt allerlei gefährliche Kreaturen. Bei der Überquerung des Regiments geraten die Soldaten an genau diese Kreaturen. Dabei offenbart sich, dass Alina doch nicht nur eine einfache Kartografin ist, sondern dass sie viel mehr der Schlüssel zur Veränderung der Welt sein könnte.

Fazit

Ein mega genialer Auftakt, der Lust auf mehr macht. Es gibt eine seicht dahin plätschernde Liebesgeschichte, die sich aber angenehm im Hintergrund abspielt. Dazu kommen unvermutete Intrigen und interessanter Machtspielchen. Absolut gelungen.


Eisige Wellen

Seiten: 448
ISBN: 978-3426524459

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Nach ihrem furchtbaren Kampf gegen den Dunklen, den ältesten und mächtigsten der Grisha, mussten Alina und Mal aus Ravka fliehen. Doch selbst jenseits der Wahren See sind sie nicht sicher: Der Dunkle hat überlebt und ist entschlossener denn je, sich Alinas besondere Kräfte zunutze zu machen. Denn nur mithilfe ihrer Magie kann es ihm gelingen, den Thron von Ravka an sich zu reißen.
In die Enge getrieben, bittet Alina schließlich den berüchtigten Freibeuter Stormhond um Hilfe und macht sich auf, die Armee der Grisha anzuführen.

Cover-/ Textrechte : Verlagsgruppe Droemer Knaur

 

Meine Meinung

Nach dem gelungenen Auftakt, war ich natürlich gespannt darauf zu erfahren, wie es weiter geht.

Zu Beginn sei gleich gesagt, dass ich mich der mehrheitlichen Meinung anschließen muss. Eisige Wellen kann leider nicht mit seinem Vorgänger mithalten kann. Es gibt einige Längen und die Charaktere haben auch nicht gerade ihre Sternstunde. Es war eher anstrengend, als richtig gut unterhaltend. Helle Momente gibt es aber trotzdem.

Handlungstechnisch befinden wir uns auf der Flucht und sind stets darauf bedacht, nicht aufzufallen. Es geht viel um die Armee, welche gebraucht wird, um den Dunklen zu besiegen. Wie muss sie aufgestellt sein, wo bekommt man Leute her und wie schafft man es am Ende auch zu siegen?

Sehr hilfreich ist Alina dabei Sturmhond. Er mausert sigh recht schnell zum Favoriten und ist der Lichtblick in dieser Tristess und Langatmigkeit. Er bringt Schwung durch seine charmante Art, aber er ist eben auch Freibeuter durch und durch. Und dazu noch ein berühmt berüchtigter. Zu Recht.

Fazit

Nachdem der erste Band ein wirklich toller Auftakt war, war Teil 2 wesentlich schwächer. Die Handlung punktet mit ein paar unvorhersehbare Wendungen, was eindeutig positiv war und einen guten Finale. Den Negativbeitrag haben die Charaktere geleistet. Die Entwicklung war einfach eher ein Schritt zurück statt nach vorn. Alina und Maljen sind mir stellenweise einfach nur auf die Nerven gegangen. Das Ende wiederum sorgt dafür, dass Teil 3 direkt als nächstes in Angriff genommen werden muss. Ich bin gespannt wie es mit Alina, Maljen, dem Dunklen und Sturmhond weitergeht.


Lodernde Schwingen 

Seiten: 432
ISBN: 978-3426524466

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Tief unter der Erde versteckt sich Alina vor dem Dunklen, der nun endgültig die Macht in Ravka übernommen hat. Um sie hat sich ein Kult gebildet, der sie als Sonnenkriegerinverehrt – doch in den Höhlen kann Alina ihre Kräfte nicht anrufen. Und die einst mächtige Armee der Grisha ist fast vollständig zerschlagen.
Alinas letzte Hoffnung gilt nun den magischen Kräften des legendären Feuervogels – und der winzigen Chance, dass ein geächteter Prinz noch leben könnte. Gemeinsam mit Mal macht sich Alina auf die Suche. Doch der Preis für die uralte Magie des Feuervogels könnte alles zerstören, wofür sie so lange gekämpft haben.

Cover-/ Textrechte : Verlagsgruppe Droemer Knaur

 

Meine Meinung

Nachdem der zweite Teil jeweils, aber nicht sooo toll war, war ich natürlich gespannt, wie es in “Lodernde Schwingen” weitergehen würde. Bekam die Reihe noch einmal Auftrieb und ein tolles Finale? Schauen wir mal.

Der finale Band steigert sich zum Vorgänger. Es wird wieder spannend und auch die Charaktere rappeln sich auf. Die Autorin wartet mit ein paar interessanten Ideen und überraschenden Wendungen auf, was dazu führt, dass das Handlungstempo angenehm ist. Es ist nicht überstürzt, aber auch nicht langatmig. Ein gesunder Mittelweg.

Fazit

Mit diesem Abschluss bekommt die Grischa Trilogie ein Finale, dass sich sehen lassen kann. Für mich ein solides Ende, dass passend erscheint. Es hat auch seine Schwächen, ist aber besser geworden als gedacht.


Gesamtfazit zur Trilogie

Gesamtfazit

Ich hab ehrlich gesagt, höhere Erwartungen gehabt, was die Reihe angeht. Gerade auch, weil die Trilogie so wahnsinnig beliebt ist. Versteht mich nicht falsch, sie ist nicht schlecht, aber bis auf die Idee und das Setting dahinter, auch nicht sooo herausragend. Alles in Allem eine solide Jugendbuchreihe, dafür aber in einem mega Schnee mit echt schicken Covern. Lesenswert ist die Reihe trotz ein paar Kritikpunkte, schon aufgrund der Idee. Denn diese hab ich so noch nicht gelesen und fand sie auch ziemlich interessant.

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