Rezension: Aus der Dunkelkammer des Bösen von Mark Benecke

Rezension: Aus der Dunkelkammer des Bösen von Mark Benecke

Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 432
ISBN: 978-3404607440

Darum geht es:

In der Dunkelkammer des Bösen rücken wir ganz nah heran an erstaunliche Verbrechen. Wir treffen auf Killer wie Dr. Holmes, den ersten bekannten Serienmörder der USA. 1893 baute dieser Gaskammer, Krematorium und Präparationstische, um Hunderte von Menschen zu foltern und zu töten.
Wir widmen uns Vergewaltigern, Nekrophilen, Sadisten, Sexualmördern und anderen Tätern. Wir schauen in ihr Innerstes und wir besuchen sie im Knast. Wir fragen uns: Wie entstehen “Monster”? Gibt es kaltblütige Killer wirklich, oder sind sie Opfer der Umstände? Müssen Täter pädophil sein, um sich an Kindern zu vergehen? Was steckt hinter den Fällen Fritzl und Kampusch, und waren das grausige Ausnahmen?

Cover-/Textrechte: Bastei Lübbe


Meine Meinung

Ich mag Mark Benecke sehr gern. Er schreibt und erzählt wahnsinnig interessant zu forensischen Themen. Außerdem sind er und seine Ausführungen auch für Laien verständlich und nachvollziehbar.

Daher war ich auch auf diese Buch gespannt. Es sei aber gesagt, dass der Klappentext etwas überzogen ist und eher Lydia Benecke erzähl. Das bedeutet nicht dass es schlecht ist, nur etwas anders als erwartet. Die Thematik ist und bleibt fesselnd und ist auch nicht unebdingt etwas für seichte Gemüter.

Denn neben den Ermittlungen geht es auch um die Psyche der Täter. Was treibt den Menschen dazu zum Serienkiller oder Vergewaltiger zu werden? Was macht denn eigentlich einen Psychopathen aus? Und wie kommt man darauf das Jemand unter gewissen Persönlichkeitsstörungen leidet. Auch solche Sachen werden grob erklärt. Dieses Hintergrundwissen zu bekommen, fand ich echt spannend.

Wen es interessiert, der ist mit diesem Buch genau richtig. Einzig die ersten Seiten über Hitler waren okay, aber passten für mich irgendwie nicht zum Rest.

Fazit

Nicht ganz seichte Lektüre, aber absolut fesselnd auch interessant, einmal aus der psychologischen Sicht hinter die Kulissen schauen zu können. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und eventuell werde ich demnächst mal direkt zu einem Buch von Lydia Benecke greifen.

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