WERBUNG: Rezension: Blutgesang von Julia Lange

WERBUNG: Rezension: Blutgesang von Julia Lange

Verlag: Droemer Knaur (Knaur Fantasy)
Seiten: 384
ISBN: 978-3426521960

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Aufregend moderne Fantasy von SERAPH-Preisträgerin Julia Lange

In Midea, der Stadt der schönen Künste, leben Menschen und das musikalisch begabte Volk der Zatarsi Seite an Seite, seit die Drachen ausgerottet wurden. Die ehemaligen Drachenjäger sorgen nun als Hüter für Sicherheit, nachdem verfluchtes Blut regelmäßig bei Menschen zu unkontrollierbarer Wut führt, so dass diese eingesperrt werden müssen. Ein Schicksal, das auch dem jungen Adligen Valerian droht. Auf der Flucht begegnet er der zatarsischen Sängerin Elezei, die selbst eine Rechnung mit den Hütern offen hat. Weder Valerian noch Elezei können ahnen, dass sie nur benutzt werden …

 

Cover-/ Textrechte: Droemer Knaur (Knaur Fantasy)

Meine Meinung

Das Cover spricht auf jeden Fall an, auch wenn es gar nicht sooooo außergewöhnlich erscheint. Die Harfe und dessen „düstere“ Umgebung haben mir allerdings richtig gut gefallen und ich war gespannt auf die Geschichte dahinter.

Ich gestehe, dass mich das Buch mit gemischten Gefühlen zurück lässt. An sich hat mir die Story gut gefallen, aaaber irgendwie hat es mich auch nicht wirklich geflasht. Ich hatte nicht einmal den Drang unbedingt weiterlesen zu müssen, weil ich so in der Geschichte drin war und wissen wollte wie es nun ausgeht.

Es war stellenweise definitiv spannend und ich wusste auch ehrlich gesagt nicht, wie es enden würde. Das heißt ja eigentlich ist damit Alles gut und das Buch klasse. Nur irgendwie habe ich genau dieses Gefühl nicht. Ich habe nicht die letzte Seite umgeschlagen und mir gedacht: „Schade. Es ist schon vorbei. Ich hätte gern mehr gelesen.“ Oder „Mein Gott, war das mega. Ich muss es unbedingt jedem weiterempfehlen, so begeistert bin ich.“

Das liegt nicht mal am Schreibstil der Autorin, denn der ist wirklich gut. Die „Actionszenen“ also in der Arena oder auch das große Finale sind super gelungen.

Es war stellenweise leider einfach trocken. Also zu viel um den heißen Brei und zu langatmig. Leider auch so, dass es einem die Lust nimmt. Bis richtig Fahrt rein kommt dauert es und das meiner Meinung nach viel zu lange.

Was die Charaktere angeht kommt einem hier der Detailreichtum der Autorin zu Gute, denn man lernt sie definitiv sehr gut kennen. Allerdings ist es trotzdem nicht so, dass ich sage: Den mochte ich am Meisten oder ich hab mit dem so richtig mitgefiebert. Ziemlich wahrscheinlich werden die Figuren auch nicht allzu lange in meinem Hirn hängen bleiben.

 

Fazit

Was also lässt sich zu „Blutgesang“ final sagen? Eine wirklich gute Grundidee, bei der man allerdings Zeit mitbringen und sich gedulden muss. Absolute Geschmackssache und eine wirkliche Empfehlung mag mir auch nicht so recht über die Lippen kommen. Versucht euer Glück und vielleicht ergeht es euch besser als mir.

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