Rezension: Wie Eulen in der Nacht von Maggie Stiefvater

Rezension: Wie Eulen in der Nacht von Maggie Stiefvater

Verlag: Knaur TB
Seiten: 304
ISBN: 978-3426522820

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Jeder träumt von einem Wunder, aber nicht jeder ist bereit dafür.

Wem nur noch ein Wunder helfen kann, der findet stets seinen Weg in die Wüste Colorados und zur außergewöhnlichen Familie Soria. Doch die Wunder der Sorias sind unberechenbar und wer sie aus eigener Kraft nicht vollenden kann, zahlt einen hohen Preis.
Auch Daniel Soria bewirkt diese Wunder mit der Ernsthaftigkeit und Hingabe, die es braucht. Doch dann bricht er die wichtigste Regel seiner Familie: Er mischt sich in ein Wunder ein. Dadurch entfesselt er eine Magie, die seinen Tod bedeuten könnte.

 

Cover-/ Textrechte: Knaur TB

 

Meine Meinung

Dieses Buch ist nach Wen der Rabe ruft mein zweites von Maggie Stiefvater und komplett anders als erwartet. Ich bin gespalten, was meine Meinung angeht. Es war irgendwie gut, aber es hat lange gedauert bis es Fahrt aufgenommen hat. Was mich auch 2 Mal dazu veranlasst hat, es aus der Hand zu legen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr stimmungsvoll in diesem Buch und passt wirklich gut zur Story. Allerdings muss man sich ziemlich daran gewöhnen. Gelingt das aber, sieht man die poetischen Züge auf den Seiten. Das Setting ist toll gewählt und auch die Atmosphäre kam eigentlich sehr gut rüber. Es ist etwas wie eine Zeitreise in die 60er Jahre mit den passenden Figuren.

Was die Handlung angeht so braucht diese, wie schon erwähnt Zeit. Was mir schwierig machte am Ball zu bleiben. Sie ist zu Beginn staubtrocken. Die Idee an sich ist wirklich toll. Gerade mit den Heiligen, den Wundern und das nicht von den Sorias eingegriffen werden darf, es dann aber trotzdem getan wird, ist eine mega Idee, allerdings wäre in der Umsetzung hier etwas mehr drin gewesen. Es konnte nicht wirklich fesseln bzw. mich erst auf den letzten 100 Seiten oder so. Leider, denn wenn es soweit ist, ist es wirklich gut. Allerdings stellt sich mir die Frage: Wie hoch ist der Prozentsatz derjenigen, die bis dahin durchhalten? Es ballte sich Alles im Ende und ich hätte mir eine Verteilung über das gesamte Buch gewünscht.

Was die Charaktere angeht, bekommt man eine ganze Menge vorgesetzt, aber nur zu den wenigsten findet man auch einen Draht. Vielleicht ein oder zwei und keine davon besticht absolut hervor. Man erlebt diese Wunder bzw. Geschichte mit ihnen, aber mir fehlt die Verbindung und Tiefe zu den Figuren.

 

Fazit

Das Buch ist gut, aber auch anstrengend. Erst gegen Ende kommt Spannung und es verlangte, zumindest mir, Durchhaltevermögen ab, bis dorthin zu gelangen. Das Setting war gut und überzeugend gewählt und hat mir gefallen. Ich würde sagen, dieses Buch ist durchwachsen, aber nichts für Jeden. Ich rate zur Leseprobe, um einschätzen zu können, ob man damit klar kommen wird.

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