Rezension: Throne of Glass 6: Der verwundete Krieger von Sarah J. Maas

Rezension: Throne of Glass 6: Der verwundete Krieger von Sarah J. Maas

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Seiten: 832
ISBN: 978-3423718073

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Selbstlos, mutig und verliebt in Celaena – all das war Chaol Westfall, Anführer der königlichen Leibgarde. Doch diese Zeiten sind vorbei. Das gläserne Schloss liegt in Schutt und Asche, Celaena ist nun Aelin Ashryver, rechtmäßige Königin von Terrasen, und Chaol selbst so schwer verletzt, dass er für immer gezeichnet sein wird. Seine einzige Chance auf Heilung liegt in Antica, der mächtigen Hauptstadt des südlichen Kontinents und Sitz der berühmten Schule für Heilerinnen. Während Aelin sich gegen den drohenden Krieg mit dem dunklen König wappnet, bricht Chaol nach Antica auf. Doch was er dort entdeckt, wird ihn nicht nur für immer verändern, es kann auch die Rettung für ganz Erilea bedeuten.

Cover-/ Textrechte: dtv Verlagsgesellschaft

 

Meine Meinung

Wer mich kennt weiß , dass ich Sarah J. Maas vergöttere. Ihr wahnsinnig genialer Schreibstil, der mich immer wieder mitreißen kann, aber auch ihre bildgewaltigen Beschreibungen und WTF Momente.

Es gibt Reihen die verlieren an Schwung mit der Zeit und vor allem je länger sie werden, bei Throne of Glass, konnte ich nur einen, für mich, kurzen Einbruch in der Mitte verzeichnen, aber seitdem geht es wieder steil bergauf. Doch trifft dies auch auf Teil 6 der Reihe zu?

Ja, denn auch in diesem Buch über meinen absoluten Liebling Chaol, schafft es die Autorin einen sprachlos zurück zu lassen. Schuld daran sind Enthüllungen, mit denen ich nie im Leben gerechnet hätte. Aber man merkt auch, dass Alles auf das große Finale hinausläuft. Das Ende ist nah und mit ihm nähert sich die finale Schlacht.

Auch wenn die Story wirklich spannend war und mich begeistern konnte, hätte man keine 830 Seiten für gebraucht. 600 hätten es vielleicht auch getan. Aber seien wir ehrlich, das ist dann doch etwas Jammern auf hohem Niveau, denn auch auf den vollen Seiten bekommt man etwas geboten, nur eben stellenweise ziemlich ausführlich.

Band verläuft parallel zu Die Sturmbezwingerin und knüpft an band 4 an. Denn während wir in Die Sturmbezwingerin zusammen mit Aelin und ihrem Gefolge reisen, sind wir in Der Verwundete Krieger mit Chaol unterwegs. Zusammen mit Nesryn, dem neuen Captain der königlichen Leibgarde, begibt sich der Chaol nach Antica, in der Hoffnung auf Heilung.

Wer jetzt allerdings denkt, er wird dort mit offenen Armen empfangen, liegt weit daneben. Denn Anticas Herrscher und seine Kinder befinden sich auch nicht gerade in friedvoller Stimmung Ardalan gegenüber und die Heilerin, auf die Chaol trifft, macht es ihm ebenfalls alles andere als leicht. Sie treibt ihn nicht nur an seine physischen, sondern auch an seine psychischen Grenzen. Wer Chaol vorher nicht mochte, wird seiner Meinung mit diesem Teil ändern, denn ergibt viel von sich preis.

Dort treffen wir auf viele neue Charaktere, aber auch auf alte Bekannte, bei denen ich eine Weile brauchte, damit es Klick machte. Ich bin gespannt, ob es ein Wiedersehen im großen Finale geben wird und welche Rolle sie dort spielen.

Es gibt viele interessante Punkte auf die man hier trifft, eine Mischung aus Intrigen, Macht und Wendepunkten, treibt einen relativ schnell über die vielen Seiten. Es war ein absolut genialer Ritt in einem Setting, welches zu entdecken einfach nur Spaß gemacht hat. Gerade das man nicht nur auf schon Bekanntes trifft, sondern auch auf viele neue Dinge, macht dieses Abenteuer so spannend.

 

Fazit

Zusammen mit Chaol gilt es in Der verwundete Krieger den südlichen Kontinent in all seinen Facetten zu entdecken. Das sorgt dafür, dass neue Spannungspunkte in der Reihe entstehen. Denn es wird ein Wiedersehen im letzten Teil geben, auf das ich mich sehr freue. Noch dazu bin ich schon mega gespannt auf das erste Treffen mit Aelin und den neuen, hoffentlich, Verbündeten. Ein wahres Lesevergnügen für Throne of Glass Fans.

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