Rezension: Bird & Sword von Amy Hamon

Rezension: Bird & Sword von Amy Hamon

Verlag: LYX
Seiten: 400
ISBN: 978-3736305489

 

Darum geht es:

Ein Mädchen ohne Stimme.
Ein König in Ketten.
Ein Fluch, der sie vereint.

Mit fünf Jahren musste Lark mit ansehen, wie ihre Mutter vor ihren Augen hingerichtet wurde. Mit dem letzten Atemzug nahm sie ihrer Tochter die Stimme und die Macht der Worte. Denn Magie ist eine Todsünde in Jeru. Dreizehn Jahre später erscheint der junge König Tiras am Hof von Larks Vater, um diesen an seine Treuepflicht im Krieg zu erinnern. Er nimmt die stumme junge Frau als Geisel mit sich. Zunächst fürchtet Lark den König, doch sie merkt schnell, dass Tiras ebenso wenig frei ist wie sie und dass die Liebe womöglich die einzige Waffe ist, die ihrer beider Ketten sprengen kann …

 

Cover- und Textrechte: LYX

 

Meine Meinung

Eine ganze Weile fristete Bird & Sword sein Dasein auf meinem Stapel ungelesener Bücher. Nachdem ich es jetzt gelesen habe, frage ich mich, warum ich es dort so lange hab liegen lassen. Es war ein absolutes Erlebnis.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach nur wow. Mitreißend, spannend und absolut einnehmend. Leicht, locker, ohne dass man das Dahinfliegen der Seiten bemerkt. Plötzlich bist du am Ende und denkst dir: Schon?

Was die Charaktere angeht, hat die Autorin bei mir absolut ins Schwarze getroffen. Ich war begeistert, von den Beschreibungen und der Darstellung der Figuren. Auch wenn es für mich etwas vorhersehbar war, blieb es aber irgendwie trotzdem spannend, denn ich wusste ja nicht wie sich die Sache entwickeln wird und ob ich recht mit meiner Meinung habe. Am Ende war es so, aber gelangweilt habe ich mich überhaupt nicht.

Bei den Figuren habe ich zum Beispiel Lark sofort ins Herz geschlossen. Sie hat so viel durchgemacht und lebt seit dem Tod ihrer Mutter in einem Käfig. Auf der Burg ihres Vaters ist sie eigentlichen nur eine Gefangene, denn dass sie dort sein darf, dient nur seinem Vorteil. Was erd davon hat, erfahrt ihr relativ schnell. Als einziger Vertrauter an Larks Seite ist Boojohni, der schon ihrer Mutter als treuer Diener zur Seite stand. Als sie nun der Burg ihres Vaters entkommt und zu Tiras auf die Burg kommt, gerät die junge Frau in einen Strudel aus Intrigen und Macht, aber ihr wiederfahren auch Momente des Glücks, die sie auf ihrer Heimatburg, so gut wie gar nicht kannte. Doch zeigt sie sich in der Zeit als Kämpferin und nicht als Opfer, nur weil sie stumm ist. Lark weiß sich zu wehren und auch wie man sich Freunde macht.

Tiras, war mir sympathisch, allerdings macht er zwischenzeitlich eine Wende von der man innigst hofft, dass er die Kurve bekommt. Trotzdem ein toller Charakter, der absolut überzeugen kann. Auch mit seinem Geheimnis und dem Umgang damit. Hier hatte ich die Ahnungund war mega gespannt auf die Auflösung.

Auch mit den Nebencharakteren konnte die Autorin punkten. Alle haben spannende Hintergründe und einige spielen ihr eigenes Spiel. Wobei es natürlich Ansichtssache ist, wem man über den weg traut und wem man am Liebsten den Hals umdrehen möchte, weil er manchmal zu forsch und grob an die Sachen rangeht. Insgesamt für mich sehr authentisch und glaubwürdig.

Die Handlung war der absolute Knaller, denn die Spannung wird die ganze Zeit hochgehalten. Aber auch emotional kann die Story bei mir punkten. Von vorn bis hinten eben einfach gelungen.

 

Fazit

Ich mochte die Spannung, die teilweise Hoffnungslosigkeit und das nach und nach aufkeimende Gefühl von Vertrauen und Liebe. Zum Seufzen schön, mit einem etwas düsteren Hintergrund. Für mich also genau das richtige.

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