Rezension: Alissa im Drunterland von Fabienne Siegmund

Rezension: Alissa im Drunterland von Fabienne Siegmund

Verlag: Papierverzierer Verlag
Seiten: 76
ISBN: 978-3959623414

 

Darum geht es:

»Ach, weißt du, es hummelt einfach nicht mehr im Lavendel …«

Alissa träumt ihr Leben lang von einer mysteriösen Wendeltreppe, die ihr oft sogar am Tag erscheint, wenn sie nur kurz blinzelt. Sie hat sie auch in ihrem Skizzenbuch verewigt und so oft hineingezeichnet, dass sie glaubt, jedes Detail zu kennen.

Eines Tages erscheint ihr ein mysteriöser Mann in der Spiegelung der Straßenbahn. Und genauso verwunderlich taucht vor ihr ein Laden auf, der einem Uhrmacher gehört. Ehe sich Alissa versieht, landet sie hinter dem Uhrengeschäft auf ebenjener Treppe, die sie seit Jahren kennt. Sie führt hinab nach Drunterland, in eine magische Welt, die so viel mit der Wirklichkeit zu tun hat, dass auf Alissas Entscheidungen schwere Auswirkungen folgen könnten. Schlimmer als jeder Schmetterlingsflügelschlag.

 

Cover- und Textrechte: Papierverzierer Verlag

 

Meine Meinung

Ich bin ein Fan von abgewandelten Geschichten. So natürlich auch von Alice im Wunderland. Somit fiel die Entscheidung mir Alissa im Drunterland zuzulegen auch relativ schnell. Das Cover fand ich ansprechend und ich war gespannt, auf die Story dahinter.

Die Autorin versteht es den Leser in dieses kurze Abenteuer hineinzuziehen. Man könnte sagen ein fast märchenhaftes Abenteuer. Dazu kommt auch noch die tolle Innengestaltung.

Alissa malt Bilder von einem Ort, den sie noch nie besucht hat und der ihr immer wieder in den Sinn kommt. Bis zu dem Tag als sie in einem Fenster eine Spiegelung entdeckt, die sie dazu auffordert einen bestimmten Ort aufzusuchen. Als sie diesen findet, entdeckt Alissa, dass es den Ort auf ihren Zeichnungen durchaus gibt.

Die Handlung an sich ist sehr kurzweilig und hätte für meinen Geschmack etwas ausführlicher sein können. Denn der Ausflug nach Drunterland war zwar interessant, aber ich fehlt es eindeutig an Aufenthaltspotenzial, was einfach an der Seitenzahl liegt.


Fazit

Mit 76 Seiten ist man hier relativ fix durch, wer also auf der Suche nach einer flotten und doch ganz netten Geschichte für Zwischendurch ist, ist hier genau richtig.

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