Rezension: Unterweltpakt – Episode 1 König und Ritter von Sarah Lilian Waldherr

Rezension: Unterweltpakt – Episode 1 König und Ritter von Sarah Lilian Waldherr

Verlag: Independently published
Seiten: 248
ISBN: 978-1982926182

 

Darum geht es:

**Seit ich Arien auf seinem Weg begleite, habe ich Mitleid und Moral hinter mir lassen müssen. Schmerz und Leid wurden zu meinem Alltag, in dem es kein Erbarmen gibt.**

Die Wahrheit ist nicht immer offensichtlich.
Seit Liannes Schicksal mit dem von Arien Nox Umbria verknüpft wurde, gehört es zu ihrer Pflicht, die gefährlichen Myraner aufzuspüren und zu töten. So lautet ihr Auftrag, dem sie ihr Leben verschrieben hat. Sie opfert alles dafür, Arien zu unterstützen, obwohl er sie auf Abstand hält.
Doch als ein Wesen auftaucht, das böser und mächtiger als alles ist, was sie zuvor gesehen haben, treibt es Lianne und Arien an ihre Grenzen. Keine Waffe kann die Kreatur töten und sie zeigt keinerlei Schwächen.
Lianne setzt alles daran, ihre Familie und die Bürger Coronas zu schützen, und stürzt sich dabei in eine Gefahr jenseits ihrer Vorstellungskraft.

 

Cover- und Textrechte:  Sarah Lilian Waldherr

 

Meine Meinung

Vom Cover, was ja doch recht schlicht ist und das ich genau so mag, einmal abgesehen, konnten hier auch absolut auch Titel und Klappentext des Buches neugierig machen. Gekörnt wird das Ganze noch, von einer wahnsinnig toll gestalten inneren Umrandung.

Die Autorin hat einen wahnsinnig angenehmen und flüssigen Schreibstil, der mich absolut begeistern konnte. Die 200 Seiten der ersten Episode sind so schnell durch, dass man echt traurig ist am Ende und dem nächsten teil entgegen fiebert. Lianne, die die Story erzählt, trägt auf ihre Weise dazu bei, dem ganzen Leben einzuhauchen.

Handlungstechnisch weiß die Autorin zu überraschen, was schon relativ zu Beginn klar wird, aber fangen wir doch am besten vorn an.

Die Autorin entführt uns nach Corona. Wir lernen Grafen, Herzöge, aber auch normale Bürger kennen zu einer Zeit in der die Menschen noch in Kutschen und auf Pferden unterwegs sind. Schön altertümlich vom Ambiente her und für mich passend zum ganzen Setting. Und auch zu Coronas größtem Geheimnis: Den Monstern die ihr Unwesen treiben und von denen die Bewohner nichts erfahren dürfen.

Natürlich rufen solche Monster auch Jemanden auf den Plan. Der sie bekämpfen muss. In diesem Fall sind das Arien und Lianne. Bücher die in solchen Zeiten spielen, spiegeln ja doch meist, Frauen als das schwache Geschlecht wieder. Bei Lianne ist das allerdings weit gefehlt. Sie ist mutig, tough und absolut kampferprobt. Ich mochte sie und ihre kämpferische Natur von Anfang an.

Arien hingegen macht es einem nicht unbedingt leicht ihn zu mögen, denn er wirkt unnahbar und gefühlskalt. Doch genau das, macht ihn meiner Meinung nach, auch zu einer ziemlich spannenden Figur in dieser Geschichte.

 

Fazit

Mit dieser ersten Episode konnte mich Autorin absolut für sich gewinnen. Gerade die doch etwas gruselig angehauchte Atmosphäre hat es mir angetan und ihre Charaktere machen die ganze Sache auch wahnsinnig spannend. Man sollte sich unbedingt auf dieses Abenteuer einlassen, denn ich glaube, dass es sich lohnen wird, diesen Mut zu besitzen.

 

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