Rezension: Die Stille meiner Worte von Ava Reed

Rezension: Die Stille meiner Worte von Ava Reed

Verlag: Ueberreuter Verlagsgesellschaft mbH
Seiten: 320
ISBN: 978-3764170790

Altersempfehlung: 12 Jahre

Quelle Cover, Klappentext und Textstellen: Ueberreuter Verlagsgesellschaft mbH

Darum geht es:

Hannah hat ihre Worte verloren. In der Nacht, als ihre Zwillingsschwester Izzy ums Leben kam. Wer soll nun ihre Gedanken weiterdenken, ihre Sätze beenden und ihr Lachen vervollständigen? Niemand kann das. Egal, was Hannahs Eltern versuchen, sie schweigt.
Um Izzy nicht loslassen zu müssen, schreibt sie ihr Briefe. Schreibt und verbrennt sie. Immer wieder.
Hannah kann der Stille ihrer Worte nicht entkommen. Bis sie Levi trifft, der mit aller Macht versucht herauszufinden, wer sie wirklich ist …

 

Meine Meinung

Ich bin ein großer Fan von den Bücher der Autorin. Egal ob Fantasy oder aus dem Leben, sie versteht es zu schreiben und einen Teil ihrer Geschichten werden zu lassen. Daher stand für mich auch außer Frage, dass Die Stille meiner Worte den Weg zu mir finden wird. Da ich allerdings weiß, was solche Bücher mit mir machen, dauerte es eine Weile bis ich es befreit habe. Das ich dies nun endlich getan habe, habe ich definitiv nicht bereut.

Mit einem gewohnt angenehmen Schreibstil erzählt die Autorin die Geschichte um Hannah. Eine Geschichte die, für mich authentisch und einfach nur wahnsinnig emotional war. Eine Geschichte die zu berühren weiß und deren Charaktere Tiefgang besitzen.

Hannah verliert durch einen Schicksalsschlag nicht nur ihre Zwillingsschwester Izzy, sondern auch ihre Stimme. Somit fehlt dem jungen Mädchen etwas um sich auszudrücken. Weder sie, noch ihre Eltern kommen damit wirklich klar, weil d aganz einfach ein Familienmitglied fehlt, das nicht wieder ersetzt werden kann. Trotzdem muss der Weg zurück in die Normlaitätz gefunden werden. Das versuchen Hannahs Eltern zwar, aber es klingt ihnen eher mäßig. Auch Hannah trauert zu tiefst, aber durch ihre fehlende Art sich auszudrücken, staut sich alles in Hannah. Sie rebelliert. Nicht arg, aber sie versucht es. Ihre Eltern gehen den einzig richtigen Schritt, sie veranlassen Hilfe für Hannah. Für die junge Frau fühlt es sich an wie Verrat, denn sie fühlt sich abgeschoben. Doch was wenn sich dieser Weg, doch als richtig erweist, auch wenn man genau das zu Anfang nicht erkennt?

Hannah ist wahnsinnig toller Charakter, über den man nach und nach mehr erfährt und was es mit ihrer eigentlichen Gefühlslage auf sich hat. Ich kann sagen, dass ich mit Hannah gelitten habe. Ich habe ihre Ängste, ihre Wut und ihre Trauer gespürt. Mich in sie hineinzuversetzen, fiel mir alles andere als schwer. Die Autorin hat hier Hannahs Seelenleben wirklich gut beschrieben.

Levi war ein Typ den ich sofort mochte. Seine Fürsorge die er Hannah gegenüber zeigt, konnte mich einfach überzeugen und ich glaube, dass vieles leichter wird, wenn man einen solchen freund an seiner Seite hat.

Natürlich ahnt man, dass aus dieser immer tiefer gehenden Freundschaft mehr werden kann, aber es ist halt keine übliche Lovestory. Ich fand sie außergewöhnlich und passend zum Thema. Wie tief die Liebe aber letzendlich wirklich zwischen den beiden geht, ist nicht wirklich gesagt. Hier kann sich jeder selbst überlegen ist es die Liebe fürs Leben (die erste große oder vielleicht die einzige) oder ist es eine platonische Liebe.

 

Fazit

Es ist schwierig in Worte zu fassen, was dieses Buch mit einem macht, denn es spendet eine authentische Story, Hoffnung und einen jungen Menschen, der zurück ins Leben findet. Ich fand es bewegend Hannah zu begeleiten und bin dankbar für diese tolle Geschichte. Von mir gibt es eine klare  Leseempfehlung, denn mich konnte die Autorin einmal mehr überzeugen.

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