Rezension: Vertrauen & Verrat von Erin beaty

Rezension: Vertrauen & Verrat von Erin beaty

Verlag:  Carlsen
Seiten: 496
ISBN: 978-3551583833

Darum geht es:

Mit einem Mann verheiratet zu werden, den sie noch nie getroffen hat: für Sage der absolute Albtraum, doch Tradition im Reich Demora. Um dem zu entgehen, beginnt Sage eine Lehre bei einer Kupplerin und begleitet zehn junge Damen aus adeligen Familien zum großen Verkupplungsball. Ihre Aufgabe ist es, die Bräute – und die Soldaten, die auf der Reise für ihre Sicherheit sorgen – zu bespitzeln. Denn im Reich braut sich ein Krieg zusammen. Schon bald findet Sage sich zwischen den Fronten wieder. Und sie, die nie heiraten wollte, stolpert geradewegs auf eine große Liebe zu. Doch wem kann sie wirklich trauen?


Meine Meinung

Zur LBM dieses Jahr hat mein Lesezwilling gesagt, dass ich dieses Buch brauche. Trotz dass ich mich anfänglich gewehrt habe, bin ich wahnsinnig froh es gekauft zu haben.

Vertrauen & Verrat ist mittlerweile zu einem echten Hypebuch geworden und ich muss gestehen: Für mich zu Recht.

Am Anfang war ich ja aufgrund des doch etwas altertümlich anmutenden Settings etwas skeptisch, aber die Story die dann kam, konnte mich absolut überzeugen. Von Anfang bis Ende weiß man nicht so wirklich woran man ist und die Autorin schafft es wirklich durchgängig einen an der Nase herum zu führen.

Sage lebt bei ihrem Onkel, da ihre Eltern schon verstorben sind. Hier beim Adel aufgewachsen, versucht ihr Onkel ihr auch die gesellschaftlichen Gepflogenheiten zu Teil werden zu lassen.  Sage an sich hat allerdings wenig Interesse daran und kann dem gar nicht abgewinnen einen Ehemann zu bekommen. Als sie zur hohen Kupplerin kommt, läuft dies natürlich auch nicht glatt über die Bühne. Statt einen Ehemann in Aussicht, hat Sage danach eine Lehrstelle bei der Kupplerin inne. Als sie mit auf eine Art große Brautschau soll, trifft sie auf die Eskorte die die Ladys eskortieren sollen und plötzlich ist da dieser Soldat, der dafür sorgt, dass Sage’ s Herz ein wenig aus dem Takt gerät. Doch kann sie ihm Vertrauen?

Sage war mir mit ihrer Art sofort sympathisch. Sie trägt lieber Hosen als Kleider, geht gern jagen, reitet im normalen Sattel und ist ziemlich clever und gerissen. Sie weiß sich zu wehren und hält selten mit ihrer Meinung hinterm Berg, was jetzt nicht unbedingt immer gut ankommt. Auf jeden Fall hat es einen teilweise wirklich grandiosen Unterhaltungswert.

Die Sache mit dem historischen Verkupplungsaspekt stellt sich als ziemlich interessant heraus. Zumindest für mich. Zudem kommt auch der militärische Aspekt, der auch Einblick in die Politik des Landes gewährt. Die Soldaten sind am Anfang relativ schwer einzuschätzen, aber im Zusammenspiel als Eskorte, hätte ich am Liebste vor Freude in die Hände geklatscht.

Hach es war so schön, der anbahnenden Liebesgeschichte zu zusehen. Es war absehbar, dass es diese geben wird, aber was sich tatsächlich dahinter verbarg, war zumindest für mich, nicht klar ersichtlich. Ich kam mir auch leicht verarscht vor, aber positiv. Ich habe verdammt noch einmal nicht mit dem gerechnet was die Autorin vom Stapel gelassen hat. Und ich habe gehofft und gebangt, dass sich das wieder einrenkt. Mit diversen Überraschungen begeben wir uns in einen wirklich guten Showdown, der einen durchaus zufrieden und mit einem seligen Lächeln auf den Lippen zurücklässt.

 

Fazit

Mehr davon und zwar jetzt. Es war ein wirklich tolles Leseerlebnis und das ohne Cliffhanger, dass mich in seinen Bann gezogen hat. Es war aufregend, prickelnd und überraschend. Außerdem können Charaktere, Setting und Story überzeugen. Von mir gibt es eine glasklare Leseempfehlung für dieses Highlightbuch. (5 von 5 Sternen auf den gängigen Portalen)

 

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