Werbung: Rezension: Kein Sommer ohne August von Lucy Astner

Werbung: Rezension: Kein Sommer ohne August von Lucy Astner

Verlag:  Lübbe
Seiten: 420
ISBN: 978-3751792097

Das erwartet euch:

Zwei Kinder, die die Liebe zu Büchern teilen. Zwölf Sommer, in denen sie gemeinsam erwachsen werden. Eine Entscheidung, die alles verändert. Und zehn Tage, um ein neues Kapitel zu schreiben.

Charlie Henderson hat ihr Herz hinter dicken Mauern verschlossen und lebt ein scheinbar perfektes Leben in London – bis eine Erbschaft sie zurück nach Liberty Beach im Nordosten der USA ruft. Den Ort ihrer Kindheit und den Ort, den sie vor zehn Jahren Hals über Kopf verlassen hat. Dort erwartet sie nicht nur die Buchhandlung One Last Chapter, in der sie als Kind unzählige Stunden verbracht hat, sondern auch August Green, bester Freund aus Kindestagen, ihre erste große Liebe – und der Grund, warum sie damals aus Liberty Beach geflohen ist. Zwischen Regalen voller Geschichten und den Erinnerungen an schmerzhafte Verluste muss Charlie sich entscheiden: Bleibt sie Gefangene ihrer Angst oder wagt sie ein neues Kapitel?

Cover-/ Textrechte:  Lübbe

Meine Meinung

Charlie lebt mit ihrer Mutter in Liberty Beach. Eines Tages begegnet sie in der Buchhandlung “One Last Chapter” August Green und ahnt noch nicht, dass diese Begegnung ihr Leben verändern wird. Die beiden freunden sich an, doch ihre gemeinsame Zeit ist begrenzt: August lebt eigentlich in New York und verbringt jedes Jahr nur drei Wochen der Sommerferien bei seiner Großmutter Molly, der die Buchhandlung gehört. Mit jedem Sommer wächst ihre Freundschaft und ebenso ihre Gefühle füreinander. Doch während August schon früh weiß, was Charlie ihm bedeutet, hat sie ihre ganz eigene Sicht auf die Liebe. Kann aus einer Freundschaft doch noch mehr werden?

Ich war schon nach wenigen Seiten völlig in der Geschichte versunken. Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich angenehm und leicht, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Mit viel Gefühl erzählt sie die Geschichte zweier Kinder, die gemeinsam erwachsen werden, zwölf Sommer miteinander teilen und dabei jede Menge Höhen und Tiefen erleben.

Besonders berührt hat mich Charlies Entwicklung. Das schwierige Liebesleben ihrer Mutter hat sie tief geprägt und ihr Selbstbild nachhaltig beeinflusst. Sie ist überzeugt, nicht gut genug für August zu sein , obwohl er für sie die Liebe ihres Lebens ist. Aus Angst, ihn zu verletzen, trägt sie ein Geheimnis mit sich herum und zieht sich immer dann zurück, wenn ihre Gefühle zu groß werden. Dieses ständige Davonlaufen hat mir oft das Herz schwer gemacht.

Genauso sehr habe ich mit August gelitten. Für ihn war schon früh klar, was Charlie ihm bedeutet, und er hat nie versucht, seine Gefühle zu verbergen. Umso schmerzhafter war es, mitzuerleben, wie oft er gegen Charlies Ängste und Unsicherheiten ankämpfen musste. Aber ich habe seine ganze Art einfach nur geliebt.

Fazit

Was für ein wunderschönes Buch! Es hat mich zum Lachen gebracht, mir Tränen in die Augen getrieben und mich zwischendurch immer wieder den Kopf schütteln lassen. Vor allem aber hat es mich bis zur letzten Seite hoffen lassen. Eine gefühlvolle Geschichte über das Erwachsenwerden, zweite Chancen und eine Liebe, die selbst nach zwölf Sommern nichts von ihrer Magie für mich verliert. Absolut Leseempfehlung für dieses Buch. 5 Sterne

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