
Werbung: Rezension: Serial Killer Support Group von Saratoga Schaefer
Verlag: Blanvalet Verlag 
Seiten: 352
ISBN: 978-3764509538
Das erwartet euch:
Willkommen im gefährlichsten Club der Welt: der Selbsthilfegruppe für Serienmörder!
Tief verborgen im Darknet lauert der geheimste und gefährlichste Club, den man sich nur vorstellen kann: die Selbsthilfegruppe für Serienmörder. Wahrlich kein Ort für normale Menschen. Doch als Cyras Schwester von einem Serienkiller ermordet wird und die Ermittlungen ins Stocken geraten, tritt sie dem Club bei, überzeugt davon, dort deren Mörder zu finden. Um sich als eine von ihnen auszugeben, muss Cyra ihre dunkelste Seite hervorbringen und der Preis, den sie dafür zahlt, ist hoch. Möglicherweise zu hoch …
Cover-/ Textrechte: dtv
Meine Meinung
Cyras Schwester wird von einem Serienkiller ermordet, und sie macht es sich zur Aufgabe, herauszufinden, wer dafür verantwortlich ist. Durch einen Bekannten bei der Polizei stößt sie dabei auf das Gerücht einer Art Selbsthilfegruppe für Serienkiller. Niemand weiß, ob diese Gruppe tatsächlich existiert oder wie man Zugang zu ihr erhält. Alle Versuche seitens der Polizei sind bisher gescheitert. Doch Cyra ist entschlossen, den Mörder ihrer Schwester zu finden und schmiedet einen Plan, der sie tatsächlich in die Gruppe bringt. Aber wird sie dort die Antworten finden, die sie sucht? Und vor allem: Wird sie aus der Sache lebend rauskommen?
Ich fand die Grundidee absolut großartig, muss aber gestehen, dass ich mir unter dieser Gruppe etwas anderes vorgestellt hatte. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen. Die Geschichte erzeugt eine ganz eigene, merkwürdige Atmosphäre.
Einerseits war ich von den Figuren unglaublich fasziniert, andererseits aber auch von der Skrupellosigkeit überrascht. Nebenbei habe ich natürlich ständig gerätselt, ob einer von ihnen der Täter sein könnte und wenn ja, wer.
Die Handlung wird aus Cyras Perspektive erzählt. Zwischendurch werden immer wieder Hintergrundinformationen einzelner Gruppenmitglieder eingestreut. Gerade diese Einblicke haben meine Faszination für die menschlichen Abgründe erneut geweckt.
Gleichzeitig gab es einige Momente, die mich durch die Kaltschnäuzigkeit von Cyra durchaus verstört haben. Sobald man jedoch in die Atmosphäre und die Geschichte eingetaucht ist, liest sich das Buch sehr schnell weg.
Cyra wird von ihrer Wut und dem dringenden Bedürfnis angetrieben, den Mörder ihrer Schwester zu finden und das, obwohl sich beide Schwestern zuletzt eigentlich gar nicht mehr besonders nah waren.
Dennoch wagt sich Cyra in dieses Haifischbecken, obwohl es sie jederzeit das Leben kosten könnte. Als Figur hat sie bei mir gemischte Gefühle ausgelöst. Ich konnte ihre Beweggründe und Entscheidungen nachvollziehen, gleichzeitig wirkte sie stellenweise sehr abgestumpft und emotional kühl und hat dabei ihren eigenem Abgründe im Leben aufgezeigt.
Fazit
Ein sehr unterhaltsamer Thriller, auch wenn ich von den Gruppentreffen etwas mehr erwartet hatte. Die Grundidee dieser geheimen Mördertreffe finde ich jedoch nach wie vor grandios. Die Autorin zieht einen mühelos in die düstere Atmosphäre hinein und schafft es, die Spannung durchgehend aufrechtzuerhalten. Auf jeden Fall war das mal etwas anderes. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen
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