
Werbung: Rezension: REM von Annika Strauss mit Sebastian Fitzek
Verlag: Verlagsgruppe Droemer Knaur 
Seiten: 320
ISBN: 9783426570760
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!
Das erwartet euch:
Schlafen. Träumen. Sterben.
Stell dir vor, deine Träume wären nach dem Aufwachen nicht verschwunden, sondern aufgezeichnet worden. Du könntest sie dir jederzeit ansehen. Doch dann wäre dein nächster Schlaf dein letzter …
Dies ist kein Fitzek-Thriller, wie du ihn erwartest. Annika Strauss und Sebastian Fitzek nehmen dich mit in eine neue, dunkle, übernatürliche Welt. Ein Albtraum, so intensiv, dass er dich nicht mehr loslässt.
»Du darfst nicht einschlafen!« Alysee ist vier Jahre alt, als ihr Vater sie panisch anfleht, um Himmels willen wach zu bleiben. Doch dem Mädchen fallen die Augen zu. Als sie wieder aufwacht, ist ihr Vater tot. Bestialisch ermordet. Das ist Alysees letzte und einzige Erinnerung an ihn. Ihre Mutter, die ebenfalls vor Jahren starb, hat sie nie kennengelernt. Als Vollwaise wächst Alysee mit ihrem besten Freund Nico bei einer Pflegefamilie auf; die Angst vor dem Einschlafen verlässt sie nie.
Jahre später erfährt sie, dass ihr Vater ihr etwas vererbt hat, was das Geheimnis seines Todes lüften könnte. Sie tritt das Erbe an und lernt schnell, dass das grauenhafte Sterben erst seinen Anfang genommen hat …
Cover-/ Textrechte: Verlagsgruppe Droemer Knaur
Meine Meinung
Alysee und Nico sind in der gleichen Pflegefamilie groß geworden. Sie sind für einander da und helfen sich auch gegenseitig, wenn es mal brenzlig wird. Alysee schläft nicht, da ihr Vater als letzte Worte an sie meinte, sie solle nicht einschlafen. Kurz darauf war er tot. Mit 25 bekommt Alysee nun Zutritt zu ihrem Erbe. Dem Hotel de Ville. Als Hotel getarnt war es ein Ort an dem Schlafexperimente durchgeführt wurden und an dem sie eine bahnbrechende aber auch tödliche Entdeckung machten. Kann man diese Grausamkeit stoppen und wenn ja wie?
Ich war tatsächlich ab Seite Eins wie gefangen. Der Inhalt löste eine ziemliche Sogwirkung auf mich aus und ich wollte unbedingt wissen was dahinter steckt. Hinter dem Blutnebel und später natürlich auch hinter dem Hotel seinen Geheimnissen. Mit der Antwort hätte ich tatsächlich nie gerechnet. Ich war von einer “normalen” Auflösung ausgegangen und das Alysee sich gewisse Dinge vielleicht eingebildet hat oder sie eben ihre Erinnerungen trügen.
Die Story an sich fand ich im Allgemeinen gut, auch wenn es gegen Ende etwas weit hergeholt scheint. Immerhin fand ich es aber plausibel. Das Setting mit dem alten “Hotel” fand ich mega und auch echt passend. Es verströmt die passende gruselige Atmosphäre.
Vom Schreibstil her wurde es mit den ab und zu wechselnden Perspektiven gut gelöst und ich fand es auch absolut nachvollziehbar. Der Schreibstil ist spannend und mitreißend. Gruselfaktor eher mau, aber eben spannend.
Die Charaktere waren interessant und gut gemischt. Mein Kritikpunkt ist die Lovestory die für mich absolut unnötig war. Hier wäre die Pflegegeschwisterbindung meiner Meinung nach wahrscheinlich auch ausreichend gewesen.
Fazit
Vorn weg sei gesagt, dass die Horrorelemente nicht aus der realen Welt an sich kommen und doch etwas weit hergeholt anmuten. Passend gelöst ist es aber dennoch. Zumindest für mich. Ist halt Auslegungssache wie man das finden mag. Ich fand die Idee gut, fühlte mich entsprechend unterhalten und auch wenn das weit hergeholt um die Ecke kam, war es für mich persönlich dennoch spannend. Am Ende 4 Sterne von mir
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