Werbung: Rezension: Sandman Slim #2 – Höllenjäger von Richard Kadrey

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Verlag:  Blanvalet Verlag
Seiten: 496
ISBN:  978-3734162848

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

James »Sandman Slim« Stark, seines Zeichens Magier in Los Angeles, kehrte aus der Hölle zurück, um blutige Rache an denen zu üben, die ihn dort hinschickten. Doch womit verdient man sein Geld, wenn man frisch aus dem Untergrund zurück ist? Stark wählt eine Laufbahn als Kopfgeldjäger und zählt bald sogar Luzifer höchstpersönlich zu seinen Auftraggebern. Doch als eine Zombieseuche ausbricht und Stark gebissen wird, verkompliziert sich die Sache. Seine menschliche Seite beginnt zu sterben, was ihn in eine unaufhaltsame Tötungsmaschine ohne Gefühle oder Rücksicht auf seine eigene Zukunft verwandelt. Doch das kann auch von Vorteil sein, wenn die eigenen Optionen sowieso begrenzt sind. Stark muss sich entscheiden: Will er überhaupt ein Heilmittel gegen die Zombieseuche finden?

Cover-/ Textrechte: Blanvalet Verlag

Meine Meinung

Nach einem starken Auftakt, war ich gespannt, wie es mit James alias Sandman Slim weitergehen würde.

Wir platzen direkt in eine Verfolgungsjagd in der James versucht eine Vampirin hopps zu nehmen. Als neben ihr noch 4 weitere auftauchen, wird es etwas heikel, aber er hat es natürlich im Griff. Kurz darauf wird er zu einem seltsamen Todesfall um Rat gefragt und Luzifer höchstpersönlich möchte ihn als Bodyguard haben. Also mehr als genug zu tun für James. Und dann kommt er da dieser dusseligen Zombieseuche auf die Spur und auch seine menschlichen Überreste sterben ab. Da ihn eh Alles ankotzt stellt sich die Frage, ob er den Vorgang aufhalten will oder einfach zu der Tötungsmaschine wird. Schwere Wahl, die er da zu treffen hat.

James ist einfach eine Hausnummer für sich und das er Verstärkung durch Brigitte Bardo bekommen hat, fand ich mega unterhaltsam. Die Beiden zusammen sind ein starkes Team.
Manko an der ganzen Sache, dass es übelst braucht, um auf das einzugehen, was der Klappentext verspricht. Da vergehen erst einmal ein paar 100 Seiten. Fand ich nicht ganz so gut.

Was den restlichen Inhalt angeht, bleibt der Autor zumindest in gewissen Punkten dem Auftakt treu. Ungeschönt, großmäulig und mit einer soliden Prise Sarkasmus und Humor geht die Story voran. Wenn auch schleppend und sogar mit Love Interest. Wer hätte das gedacht.

James bleibt eine Figur, die ich wahnsinnig mag und bei der ich gespannt bin, wie es mir ihr weitergehen wird.

Fazit

Auch in diesem Fall, kann mich Sandman Slim, alias James, wieder im Großen und Ganzen für sich begeistern. Sein loses Mundwerk, welches zu 75% nur Kraftausdrücke kann, amüsiert mich jedes Mal aufs Neue. Dazu kommt Action, wenn Action angebracht ist, und allgemein ein Schreibstil der mich einfach mitreißen kann. Auch wenn es hier etwas hing und Luft nach oben war. Es liegt eher daran, dass es so ungeschönt und ehrlich ist. Ich hatte meinen Spaß und, im wahrsten Sinn des Wortes, stellenweise mordsmäßige Unterhaltung. 4 Sterne für den Höllenrückkehrer.

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