Werbung: Rezension: Sandman Slim #1 – Höllendämmerung von Richard Kadrey

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Verlag: Blanvalet
Seiten: 448
ISBN: ‎978-3734162831

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Zur Hölle geschickt zu werden, ist schlimm.
Zurückzukehren ist schlimmer.
Aber die Welt zu retten ist am schlimmsten.

Früher war Stark der beste Magier von Los Angeles. Bis ein Konkurrent seine Freundin ermordete und ihn – buchstäblich – zur Hölle schickte. Als Stark nach elf Jahren die Flucht gelingt, kennt er nur ein Ziel: Rache. Und wer in der Unterwelt überlebt, ist eigentlich gegen jeden Gegner gewappnet – auch gegen unsterbliche. Doch neben Menschen, Engeln und Teufeln treibt noch eine übernatürliche Spezies in L.A. ihr Unwesen, vor deren Bosheit alle Höllenfeuer verblassen. Stark muss noch skrupelloser sein als sie. Aber nach über einem Jahrzehnt in der Hölle, sollte das kein Problem für ihn sein.

Cover-/ Textrechte: Blanvalet

Meine Meinung

Hölle, Rache und ein, zumindest für mich, richtig schön düsteres Cover, haben mich zu diesem Buch greifen lassen.

“Stark” kehrt nach 11 Jahren aus der Hölle zurück. Er gehörte einem Zirkel an, dessen oberster “Guru” ihn in die Hölle verdammt hat, um seine eigene Macht zu mehren. Während seiner Jahre in der Hölle, hat Stark jede Menge durchgemacht und als ihm endlich die Flucht gelingt, will er nur eins. Rache an denen, die ihm zu diesen 11 Jahren verdammt haben und Rache für seine Freundin. Doch das wird nicht so leicht wie gedacht. Denn Starks ehemalige Freunde sind nur ein Teil seiner Probleme, als er zurück auf die Erde kommt.

Was soll ich sagen? Ich hatte die Erwartungen nucht allzu hoch geschraubt, aber ich fand es ziemlich gut, was da so zwischen den Buchdeckeln stand.

Ich war schnell im Buch drin und gern mit Stark unterwegs. Die Handlung ist spannend, actionreich und mit etlichen Lachern für mich gespickt. Noch dazu bewegen wir uns in einem eher düsteren L.A. und das passte für mich ganz gut zur Stimmung. Der Schreibstil spiegelte sowohl Setting als auch Handlung sehr gut wieder. Es war derb und eben auch etwas blutig. Muss man mögen. Für mich aber genau richtig.

Was die Figuren angeht, war keine dabei, die ich als langweilig beschreiben würde. Alle waren auf ihr Art spannend. Allen voran Stark. Wenn er auch etwas sehr von sich überzeugt ist, ist er für mich ein sympathischer Charakter, den die Jahre in der Hölle als “Killer” der Dämonen geprägt haben. Aber sie haben ihn auch stärker gemacht und das mit jeder einzelnen Verletzung und im wahrsten Sinne des Wortes. Er ist halt der Typ, harte Schale, weicher Kern, der kein Held ist oder sei  will.

Mit Vidoqc, Allegra, Kinski und so weiter kommt eine interessante Mischung zusammen, deren Interaktion ich toll fand.

Fazit

Witzig, brutal und auch magisch. Dieses Buch lebt zum Großteil von seinen Charakteren und das macht es gut. Diese fand ich persönlich nämlich vielseitig, mega unterhaltsam und hab mich köstlich amüsiert. Schon allein, dass Stark ein Anti-Held ist macht ihn für mich sympathisch. Dazu kommt eine spannende Handlung, die mich begeistern konnte. Ein gelungener Auftakt, auf dessen Fortsetzung ich mich freue. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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