Werbung: Rezension: Escape Room von Chris McGeorge

Werbung: Rezension: Escape Room von Chris McGeorge

Verlag: Verlagsgruppe Droemer Knaur
Seiten: 400
ISBN: 978-3426523308

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Im Alter von 11 Jahren erlangte Morgan Sheppard als »Kinder-Detektiv« Berühmtheit, weil er den mysteriösen Tod seines Mathelehrers aufklärte.

Heute, 25 Jahre später, wacht er in einem ihm unbekannten Hotelzimmer auf, zusammen mit fünf Fremden. Keiner von ihnen weiß, wie er hierher geraten ist. Die Hotelzimmer-Tür ist verriegelt, und im Badezimmer liegt die Leiche von Simon Winter – Morgans langjährigem Psychiater.

Es beginnt ein Spiel der besonderen Art. Die Mitspieler: eine Kellnerin, ein Putzmann, eine Schauspielerin, ein Anwalt und eine Schülerin. Sie alle sind Verdächtige.
Morgan Sheppard hat drei Stunden Zeit, seine detektivischen Fähigkeiten erneut unter Beweis zu stellen. Denn eine der Personen im Hotelzimmer ist ein Mörder. Gelingt es Morgan nicht, den Mord aufzuklären, werden sie alle sterben.

Kann Morgan das tödliche Spiel gewinnen? Die Zeit rennt.

Cover-/ Textrechte: Verlagsgruppe Droemer Knaur

Meine Meinung

Durch einige begeisterte Stimmen bin ich über dieses Buch gestolpert und hab es nun auch endlich gelesen. “Escape Rooms” kennt mittlerweile ja eigentlich Jeder und hat es vielleicht auch selbst schon probiert. Ein Raum, Personen und verschiedene Rätsel, sowie Hinweise die es zu lösen gilt, um den Raum verlassen zu können.

Dieser Escape Room hat es auf jeden Fall ziemlich in sich. Eine Leiche im Bad und 5 lebende Menschen die sich nicht kennen, aber in einem “ausbruchsicheren” Hotelzimmer zusammen eingesperrt sind. Der Clou dahinter ist, dass einer von ihnen für die Leiche im Bad verantwortlich sein soll. Aber wer? Morgan Sheppard, seines Zeichens Fernsehermittler mit fragwürdiger Aufdeckungsrate, soll dieses “Rätsel” lösen. Schließlich hat er ja schon in jungen Jahrem einem als Selbstmord getarnten Mord aufgeklärt. Als Anreiz zum Lösen, stellt der “Entführer” in Aussicht, dass das Hotel gesprengt wird, falls Sheppard es nicht schafft den Mörder zu entlarven. Doch kann ein Pseudo Ermittler auf Suchtentzug dieses Rätsel tatsächlich lösen? Und die große Frage wer steckt dahinter?

Wow. Wirklich eine einnehmende Story die überzeugen kann. Ein echt krasses Szenario und authentische Figuren. Es fällt schwer, Jemanden der Runde als Mörder zu definieren. Die einen wirken zu offensichtlich und die anderen zu harmlos. Zutrauen kann man es eigentlich Niemandem.

Man muss sagen, dass Sheppards Ermittlergespür durch seine eigenen Dämonen definitiv getrübt wird. Ich fand sowohl die Charaktere, als auch die Handlung absolut authentisch. Die Rückblenden sorgen dafür, dass man ein Gespür für Sheppard bekommt. So ganz zu fassen bekam ich ihn aber trotzdem irgendwie nicht. Auf jeden Fall hat er es faustdick hinter den Ohren.

Allgemein glänzen die Figuren nicht mit all zu viel Tiefe. Is jetzt nicht schlimm, denn der Autor glänzt dafür mit Psychospielchen und einem Plottwist der sich gewaschen hat.

Fazit

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, kann ich nur sagen. Authentische Story mit authentischen Charakteren, wenn auch ohne wirklichen Tiefgang, die mich überzeugen konnte. Dazu ein echter Plottwist, der für einen WTF Moment sorgt. Bis zum Schluss bleibt zwar nicht ungeklärt wer es war, aber spannend bleibt es trotzdem, denn es bleibt die Frage, ob es einen Ausweg aus dem Escape Room gibt. Am Ende also 4,5 Sterne und ein Leseempfehlung für einen gelungenen Thriller.

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