Werbung: Rezension: Die Erbin des Windes von Lucinda Flynn

Werbung: Rezension: Die Erbin des Windes von Lucinda Flynn

Verlag: Verlagsgruppe Droemer Knaur
Seiten: 448
ISBN: 978-3426527092

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Mit einem letzten großen Diebstahl will Likah die Zwillinge, für die sie die Verantwortung übernommen hat, endlich von der Straße holen – stattdessen landet die junge Frau vor Gericht. Dort macht man ihr zu ihrem grenzenlosen Erstaunen ein verlockendes Angebot: Likah soll sich vom Herrscher Arkin in der Magie der Ersten Sprache ausbilden lassen, mit deren Hilfe das sogenannte »Septimat« den Kontinent Nakita beherrscht.
Zwar ist das Leben am Hof von Intrigen und Machtspielen geprägt, aber das kann die Diebin nicht erschüttern. Als sie jedoch herausfindet, warum Arkin sie wirklich zu seiner Schülerin gemacht hat, stellt das alles infrage, woran sie jemals geglaubt hat.

Cover-/ Textrechte: Verlagsgruppe Droemer Knaur

Meine Meinung

Auch wenn das Cover nicht so ganz meins ist, hat mich der Klappentext überzeugen können.

Wir begegnen direkt Likah, welche mit den Zwillingen Gem und Alia auf der Straße lebt und durch Diebstähle versucht genug Geld zusammen zu bekommen, um ein neues Leben beginnen zu können. Was eine ganze Weile gut ging, muss ja irgendwann ein Ende haben. Likah und die Zwillinge werden erwischt und landen vor Gericht. Alle 3 sollen sterben, doch der Herrscher Arkin wird aufmerksam auf die junge Frau und macht sie zu seiner neuen Schülerin. Sie trotzt den Machtspielen und Intrigen bei Hof und hält an der Ausbildung fest. Bis etwas ihre Welt erneut auf den Kopf stellt und ihre Ausbildung so abrupt enden soll, wie ihr Leben. Sie muss due Wahrheit herausfinden, doch findet man ein Land, das längst untergegangen ist und bekommt man da auch wirklich die Antworten, die man sucht?

Sehr angenehm und ausführlich beschreibt die Autorin Likahs Weg während des Abenteuers. Es war durchaus bildhaft und aufschlussreich, konnte mich aber nicht so ganz für sich gewinnen. Irgendwas fehlte mir, ohne dass ich es benennen könnte. In zwei Strängen lernt man hier das Magiesystem kennen und verstehen. Ein paar mehr Infos wären stellenweise ganz schön gewesen, aber gute Unterhaltung findet man trotzdem auf den Seiten.

Likah war mir vom Fleck weg sympathisch. Schon aufgrund dessen, dass sie ihr eigenes Leben in den Hintergrund rücken lässt, um den Zwillingen zu helfen, ist ein dicker Pluspunkt. Sie hatte es weiß Gott nicht leicht, denn schon früh, schickten ihre Eltern sie weg. Eine Weile bleibt man über das Wieso im Dunkeln, aber es kommt ans Licht. Was es natürlich nicht einfacher macht, aber vielleicht verständlicher.

Bei Arkin war ich mir unsicher, was ich von ihm halten soll, aber er hat mich positiv überraschen können.

Fazit

Schöner Fantasy Roman mit interessantem Magiesystem, der aber ausbaufähig gewesen wäre. Wer große Liebe erwartet, den muss ich enttäuschen. Ich gestehe, dass mich das positiv überrascht hat, denn eine richtige tiefgehende Lovestory hätte nicht so wirklich Platz gehabt. So wie es ist, war es für mich perfekt. Alles in Allem gibt es 4 Sterne für eine solide Story und eine Leseempfehlung.

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