Rezension: Die Legenden der Albae #1 – Gerechter Zorn von Markus Heitz

Rezension: Die Legenden der Albae #1 – Gerechter Zorn von Markus Heitz

Verlag: Piper Verlag
Seiten: 592
ISBN: 978-3492281744

Darum geht es:

Sie sind die finsteren Gegenspieler der Zwerge: die Albae, dunkle Elfen, getrieben von Hass und Tod. Der Kampf zwischen Albae und Zwergen währt bereits seit unzähligen Teilen der Unendlichkeit. Und keine der beiden Seiten wird ruhen, bis der Feind endgültig vernichtet ist …

Cover-/ Textrechte: Piper Verlag

Meine Meinung

Ich muss gestehen, dass ich die Bücher von Markus Heitz spät entdeckt habe. Der Name war mir durchaus ein Begriff, aber erst seit der Reihe um die Meisterin, war ich neugierig darauf, mehr von ihm zu lesen.

Den Anfang hab ich mit den Alben gemacht und war zu Beginn etwas skeptisch. Ich kam etwas schwer in den Auftakt rein, kann aber sagen, dass es sich trotzdem gelohnt hat. Es wurde mit jeder Seite besser.

Wer strahlende liebe Elfen erwartet sei vorgewarnt, es wird brutal und auch düster. Wir haben es hier mit arroganten Albae zu tun, die einfach auch grausam zu ihren Sklaven sind und anderen Wesen die ziemlich seltsame Eigenarten haben.

Wir begegnen den Kriegern Sinthoras und Caphalor, welche sich nicht so wirklich grün sind. Sinthoras der Künstler mit der Kriegerseele, für den Ansehen mehr gilt, als alles Andere. Caphalor, ebenfalls ein Krieger,
der Erfüllung in seiner Familie findet. Beide müssen zusammen auf eine Mission gehen, damit sich das Reich der Albae verteidigen kann. Es gilt einen mächtigen Verbündeten zu gewinnen. Zur Zusammenarbeit gezwungen steht eigentlich von Vornherein fest, dass jeder seine eigenen Pläne verfolgen wird, um am Ende als Bester dazustehen. Wer fährt wohl am Ende die Lorbeeren ein und ist der Gewinn des Verbündeten tatsächlich ein Sieg.

Als ich mich einmal reingefuchst hatte, war ich wirklich begeistert. Es war spannend, blutig und auch durchaus unvorhersehbar. Ich war gefesselt vom bildhaften Schreibstil und den grausamen und einnehmenden Charakteren. Was anfänglicher Hass über die Arroganz der Albae ist, wächst zu Respekt und Sympathie. Vorallem Wenn die Charaktere feststellen, dass sie vielleicht doch nicht so perfekt sind, wie sie dachten. Sie können durchaus Fehler erkennen und dies auch an sich selbst.

Fazit

Was für ein Auftakt. Ich bin froh zur Reihe gegriffen und den Einstieg in die Welt der Albae gewagt zu haben. Es ist blutig, grausam und mit genialen Charakteren in einer spannenden und gefährlichen Welt gespickt. Ich sag mal: Joah. Macht absolut Laune auf mehr. Wer es düsterer mag, ist hier sehr gut aufgehoben. Kauf- und Leseempfehlung mit 4,5 Sternen von mir.

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