Rezension: Königsfeuer von Jörg Benne

Rezension: Königsfeuer von Jörg Benne

Verlag: SP
Seiten: 244
ASIN: B07QM14BSH

Darum geht es:

Eine blutige Hochzeit …
Der lang andauernde Feldzug von König Tjemen hat Armee und Adel gegen ihn aufgebracht und auch das Volk murrt. Die große Feier zur Vermählung des Prinzen soll helfen, die Lage zu entspannen, doch schon im Vorfeld werden Intrigen gesponnen, um den Krieg endlich zu beenden.
Am Tag der Feier verbergen sich unter den zahlreichen Gästen auch eine Assassine, die schon lange auf Rache sinnt, und ein Dieb mit einem geheimnisvollen Auftrag. Als ein Aufstand angezettelt wird, bricht im Schloss das Chaos aus, die Macht des Königs wankt. Die Assassine und der Dieb finden sich plötzlich zwischen den Fronten wieder und müssen entscheiden, ob sie auf der richtigen Seite stehen.

Cover-/Textrechte: Jörg Benne

Meine Meinung

Die Bücher, welche ich bisher von Jörg Benne gelesen habe, konnten eigentlich immer begeistern. Er kann wunderbar in seine Geschichten entführen und auch dieses Buchvklang vielversprechend. Doch konnte es auch halten was es versprochen hat?

Wir starten direkt mit Ferron und begleiten ihn bei einem Einbruch. Er ist Mitglied der Diebesgilde und sichert sich so seinen Lebensunterhalt nachdem er mit seiner Familie gebrochen hat. Doch auch das Gildenkapitel soll für Ferron ein Ende haben. Er will sesshaft werden und ehrlich. Wir begleiten ihn also bei seinem letzten Coup. Als er anschließend die Chance bekommt seine Schwester wiederzusehen nimmt er an. Sie wird demnächst in die königliche Familie einheiraten, aber man merkt schnell, dass da Einiges im Argen liegt. Denn der König führt einen Eroberungsfeldzug und das ohne Rücksicht auf Verluste. Ferron gerät in ein Netz aus Macht, Intrigen und Kaltblütigkeit, aus dem es nur wenig Chance zum Entrinnen gibt.

Der Anfang gestaltete sich recht spannend. Sowohl das Leben von Ferron, als auch der Krieg mit dem Königsfeuer war wirklich spannend gemacht. Leider nahm es für mich dann aber auch schon ab. Leider. Ich bin nicht einmal sagen woran es lag, denn die Story hat Vieles, was ich eigentlich mag. Aber irgendwie sprang der Funke einfach nicht so richtig über.

Ferron wünscht sich, zumindest macht es den Eindruck, ein normales Leben mit “ehrlichen” Einkünften. Er tut eine Menge dafür, aber ich hab gleich geahnt, dass es nicht so laufen würde, wie er es sich vorstellt.

Seine Schwester Hiska ist eindeutig ein kluge Wahl als Prinzessin. Sie hat ein großes Herz und machte einen absoluten tollen Eindruck bei mir. Noch dazu fand ich toll, dass sie sich auf die Suche nach Ferron gemacht hat.

Es treten noch allerlei andere Charaktere in Erscheinung, die unter anderem am eigenen Leibe erfahren haben, was es mit dem Königsfeuer auf sich hat. Dazu noch ein wahnsinniger König, der unbedingt seine Herrschaft sichern will. Solide gemacht.

Fazit

Im Großen und Ganzen eine gute Story, bei der mir allerdings etwas gefehlt hat. Hier und da spannende Momente und ein guter Erzählstil, der die ein oder andere Überraschung bereit gehalten hat. Wer mal Lust auf etwas anderes hat, kann ruhigen Gewissens zu diesem Büchlein greifen. 4 Sterne

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