Werbung: Rezension: Dornenthron von Boris Koch

Werbung: Rezension: Dornenthron von Boris Koch

Verlag: Droemer Knaur 
Seiten: 432
ISBN: 978-3426524947

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Um einen Tyrannen zu stürzen, folgen sie einem alten Märchen.
»Dornenthron« ist eine düstere Neuinterpretation des geliebten Märchens “Dornröschen”: Boris Koch erzählt sprachgewaltig, atmosphärisch und fesselnd.

Das Königreich Lathien, einst Teil eines mächtigen Kaiserreichs, wird von Dürre und König Tiban beherrscht, einem grausamen Tyrannen. Die Menschen hungern, Räuberbanden ziehen durch das Land, Kinder werden verstoßen und Rebellion liegt in der Luft.

Ukalion, der illegitime Bastard des Königs, möchte seinen verhassten Vater stürzen und begibt sich in die ehemalige Kaiserstadt Ycena. Einst war sie prunkvoll und voller Leben, nun stehen nur noch von alter Hexerei verseuchte Ruinen – und der alptraumhafte Palast. In ihm soll noch immer die Kaiserstochter schlafen, seit sie vor 600 Jahren vom Zirkel der 13 Zauberinnen in einen ewigen Dornröschenschlaf versetzt wurde. Den Legenden zufolge wird ihr Retter die dreizehn Königreiche wieder vereinen und Kaiser werden.

Auch Tyra, die ehemalige Duftfinderin, hat die Fährte aufgenommen. Sie jagt den rätselhaften Mann, der ihren Sohn entführt hat und allem Anschein nach ein Hexer ist – oder etwas noch Schlimmeres. Welche Pläne hat er mit dem kleinen Jungen? Und Tyras Kind ist nicht das einzige, das er in seine Gewalt bringt …

Cover-/Textrechte: Verlagsgruppe Droemer Knaur

Meine Meinung

Hier haben mich sowohl Cover, als auch Klappenetxt angelacht. Noch dazu die Bezeichnung, dass es sich um eine „düstere Neuinterpretation von Dornröschen“ handelt. Man findet sich allerdings auch in anderen Märchen wieder, was mir persönlich sehr gefallen hat. Die bekannten Sachen aus Märchen mit neuen Dingen zu mixen, war absolut meins.

Vom Schreibstil her, war es angenehm zu lesen, nur die teilweise auftauchenden Längen dämpfen den Lesespaß etwas. Inhaltlich fand ich es aber im Großen und Ganzen wirklich gelungen. Die abwechselnden Charaktersichten trugen ihr Übriges dazu bei, dass ich mich wohlfühlte.

Den Beginn macht Ukalion ein Königsbastard, der in einer Mühle arbeitet. Seine Mutter wurde ins Bett des Königs befohlen und daraus entstand Ukalion. Dieser nutzt seinen Status aus und hält den Kopf hin, damit sein Dorf nicht hungern muss. Es ist verboten zu Wildern und steht unter Strafe. Bisher ging es gut, aber eines Tages wird eine Dörflerin und Freundin von Ukalion erwischt. Ausgerechnet vom Prinzen und dieses Mal gibt es kein Darüberhinwegsehen. Der junge Mann setzt alles daran sie zu befreien, aber es nützt Nichts. Er muss das Dorf verlassen, denn so ziemlich Alle geben ihm die Schuld und somit macht sich Ukalion auf die Reise nach Ycena.

Neben Ukalion macht sich auch Tyra, eine Frau mit ehemals sehr feiner Nase, auf den Weg. Sie möchte allerdings ihren Sohn Dario wiederfinden, den ein komischer Mann, ihr weggenommen hat. Auch für sie steht eine gefährliche Reise an, aber sie will den Jungen unbedingt finden und scheut keine Mühen.

Dann sind da noch die Geschwister Ion und Perle, die von ihrem Eltern verkauft werden sollten und die Schwester eines Räubers der gehängt wurde. Sie Alle führt der Weg nach Ycena. Dem Kaiserreich, indem seit 600 Jahren eine Prinzessin schlummern soll. In Ycena selbst bzw. Von der Kaiserstadt ist nur noch eine Ruine übrig, aber in deren Nähe haben sich so genannte Sucher niedergelassen.

Die Charaktere und deren Geschichten fand ich super gelungen und vor allem authentisch. Aber die Längen über die man in den Handlungssträngen stolpert haben mich echt schnaufen lassen. Es war interessant, spannend und Faszinierend, aber es war einfach zu viel und zu ausschweifend. Statt voran zu brechen stoppt man ständig. Es trägt dazu bei Hintergründe zu den Figuren zu bekommen und zur aktuellen Lage im Land, aber büßt halt auch an Lesefluss ein.

Fazit

Auch wenn es seine langen Stellen hat, die manchmal anstrengend sind, fand ich die Story im Großen und Ganzen lesenswert. Die verschiedenen Charaktere waren toll gemacht und mit ihnen unterwegs zu sein teilweise wirklich spannend. Allerdings bremsen die Längen echt aus und laden zum Überspringen ein. Wenn man dran bleibt zeigt sich aber eine durchaus solide Handlung, die zumindest mir Lust auf mehr macht. Deshalb auch 3,5 Sterne von mir. 4 auf den gängigen Portalen für die spannende Hauptstory, neben den Längen. Ich bin gespannt, ob Teil 2 noch eine Schippe drauflegen wird bzw. hoffe ich genau das.

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