Rezension: Waffenschwestern – Das erste Buch der Ahnen von Mark Lawrence

Rezension: Waffenschwestern – Das erste Buch der Ahnen von Mark Lawrence

Verlag: Fischer TOR  / Ronin Hörverlag
Seiten: 640
ISBN: 978-3596701100
Hörbuchsprecherin : Stephanie Preis
Länge: 18 Stunden 53 Minuten

Darum geht es:

Nona ist kein gewöhnliches Kind: Sie hat auffällig schwarze Augen und schwarze Haare und kann sich mit übernatürlicher Geschwindigkeit bewegen. Und sie ist erst acht, als sie ihren ersten Mord begeht. Nona steht schon im Schatten des Galgens, als sie von der Äbtissin des Klosters zur barmherzigen Gnade gerettet wird, wo sie man sie zur Kriegerin ausbildet. Doch der Mann, den sie getötet hat, gehörte einer der mächtigsten Familien des Reiches an – die alles daransetzt, sich an ihr und den Schwestern des Konvents zu rächen.

Doch Nona ist alles andere aIs leichte Beute. Im Kloster zur barmherzigen Gnade leben Mystikerinnen, die das Gewebe der Welt manipulieren, Schwestern der Verschwiegenheit, die sich der Kunst der Täuschung widmen, und hier werden die gefährlichsten Kriegerinnen des Reiches ausgebildet. Nona durchläuft ein rigides Trainingsprogramm, das sie mit dem mystischen Pfad vertraut macht, den geheimen Künsten des geräuschlosen Tötens und der Fähigkeit, mit den verschiedensten Waffen zu kämpfen. Mit den anderen Novizinnen ist sie in Freundschaft und Liebe – und manchmal auch leidenschaftlichem Hass – verbunden. Nicht alle werden es schaffen, aber diejenigen, die ihren Weg bis zu Ende gehen, werden Teil der Schwesternschaft. Sie werden die gefährlichsten Klingen des Reiches, sie werden Waffenschwestern sein.

Cover-/Textrechte: Fischer TOR

Meine Meinung

Für dieses Buch war ich sofort Feuer und Flamme, wie man so schön sagt. Es sah gut aus und klang vielversprechend. Trotzdem dauerte es etwas bis es einziehen durfte. Letztendlich habe ich es als Print und als Hörbuch einziehen lassen. Deshalb werde ich auch auf Schreibstil und Sprecherin eingehen.

Ich tu mich mit Hörbüchern ja ab und zu schwer, einfach weil mich manche Sprecherstimmen nerven. Was, für mich persönlich, meist auf die weiblichen Stimmen zutrifft. Trotzdem entschied ich mich, nach einer echt angenehmen Hörprobe, Stephanie Preis eine Chance zu geben. Für meine Empfindung hat sie eine sehr angenehme Stimme, die mich auch direkt in den Bann der Story gezogen hat.

Das liegt natürlich nicht nur an ihr, sondern  auch am wirklich tollen Schreibstil von Mark Lawrence. Neunzig Prozent der Story kommt spannend und einnehmend rüber. Man ist direkt in diesem doch ziemlich trübseligen Leben, welches Nona hat, drin. Es wird eine düstere Stimmung vermittelt, welche wunderbar passt und die die Sprecherin auch toll rübergebracht hat.

Das Leben meint es mit Nona nicht gerade gut. Sie wird mit acht Jahren vom Kindersammler mitgenommen und landet, wahrscheinlich zu ihrem Glück, auf Umwegen im Konvent “Zur süßen Gnade”. Hierbei handelt es sich um Schwestern, die junge Mädchen ausbilden, welche von unterschiedlicher Herkunft bzw. Blut sind. Dabei unterscheidet man zwischen Gerant (Größe), Hunska (Schnelligkeit), Quantal (höhere Magie) und Marjal (niedere Magie). Jede dieser Herkünfte, hat besondere Eigenschaften und ist somit für den weiteren Weg der Ausbildung im Konvent durchaus ausschlaggebend. Wir haben es hier nämlich nicht mit “normalen” Schwestern zu tun. Beim Konvent “Zur süßen Gnade” handelt es sich in gewisser Weise um eine “Assassinenschmiede”, wobei zwischen vier Arten von Schwestern unterschieden wird. Rotschwestern (Kampfschwester), Grauschwestern (Schwester der Verschwiegenheit), Heiligschwestern (Braut des Ahnen) und Heilighexen (Mystikschwester). Man begleitet Nonas Ausbildung bei den Schwestern von ihren achten bis zum vierzehnten Lebensjahr. Das Alter schreibe ich hier, weil Nona tatsächlich auch stellenweise wie ein Kind handelt. Sie entwickelt sich erst noch während der Ausbildung. In die Abschnitte, in denen es um genau diese ging, bin ich übrigens wahnsinnig gern abgetaucht. Sie waren toll geschrieben und vermittelten den Inhalt für mich richtig gut. Die Handlung war also wirklich super gemacht, wenn auch manchmal ein paar Längen kamen, wenn es sich um den Glauben der Schwestern dreht. Das ist ja aber absolute Geschmackssache.

Kommen wie nun zu Nona. Ich mochte sie richtig gern. Manchmal etwas schnell mit dem Mund, aber das ist auch dem Alter geschuldet. Sie ist ein echt faszinierender Chatakter von dem ich nicht genug bekam.

Was allerdings auch für die weiteren Charktere ebenso stimmt. Auch mit den Schwestern des Konvents und den anderen Novizinnen konnte mich der Autor überzeugen. Auch wenn ich mir bei einigen ziemlich unsicher war, was ich von ihnen halten soll. Aber genau das, machte es für mich in gewisser Weise auch so spannend. Allerdings hab ich ehrlich gesagt stellenweise die Charatere verwechselt, hauptsächlich die Schwestern, weil es so viele Namen waren, die da auf mich einprasselten. Glücklicherweise für alle die das Buch lesen, hier gibt es Glossar.

Fazit

Eine Story genau nach meinem Geschmack. Düster, aber auch mit Hoffnung im Blick. Dazu tolle Charaktere und eine Sprecherin, die genau die richtige Stimmung zu vermitteln mag. Wer eine spannungsreiche und faszinierende stoey sucht, dem kann ich nur zu diesem Buch / Hörbuch raten. Es war absolut fesselnd und ich bin gespannt wie es weitergehen wird. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Lese- bzw. Hörbuchempfehlung.

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