Werbung: Rezension: Neon Birds 1 – Neon Birds von Marie Graßhoff

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Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 464
ISBN: 978-3732578382

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Ein Supersoldat, der seine glorreichen Tage hinter sich hat. Ein Träumer mit einem düsteren Geheimnis. Ein Untergrundkämpfer mit Todeswunsch. Eine Jägerin mit Verbindung zu einer dunklen Macht. Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert. Doch die Mauern beginnen zu bröckeln. Sekten beten KAMI als Maschinengott an. Und während der Kampf zwischen Menschlichkeit und Technologie hin und her wogt, versuchen vier junge Erwachsene, den Untergang ihrer Zivilisation zu verhindern.


Meine Meinung

Bei Neon Birds hat mich, neben dem Cover, auch absolut der Klappentext angefixt. Ein Virus der Menschen in Super Zombies verwandelt und diese dann einer künstlichen Intelligenz gehorchen. Die Idee fand ich absolut genial gemacht und war gespannt, wie die Autorin sich dem Thema angenähert hat.

Wer Kernstaub gelesen hat, weiß, dass Marie Graßhoff sehr philosophisch schreiben kann. Was nicht schlecht war und damals durchaus zum Buch bzw. zur Reihe passte. Ich gestehe aber, dass ich kurz Bedenken hatte, dass es wieder so werden würde. Allerdings ist der Schreibstil hier herrlich locker und mega vom Spannungsaufbau her.

Schon zu Beginn werden wir Zeuge eines ungewöhnlichen Ereignisses, was schon einmal schleichend auf das noch Folgende einstimmt. Wir erleben eine SiFi und Cyber Story in einem tollen Setting, das, für meine Begriffe, absolut zur Handlung und Idee passt. Die Handlung gliedert sich in normale Form, Illustrationen, Steckbriefen und Akten zu Hintergründe von Miiltärsachen. Absolut klasse gemacht. Ebenso wie die wechselnden Charaktere die wir begleiten.

Okijen ist ein Soldat, der sich nach einschneidenden Ereignissen aus dem aktiven Dienst zurückgezogen hat. Er hat sich im Laufe seiner Militärkarriere ein paar Körperteil ersetzen lassen und besteht jetzt zum Großteil aus Maschinenteilen. Das fand ich schon ziemlich krass. Es passte aber zu ihm, da er in seiner Freizeit Cybertiere repariert. Ich empfand ihn als angenehmen Charakter mit großem Herzen.

Zu Okijen gehört auch Andra. Sie ist eine Yuna und Okijen sammelt sie auf, als die Moja ihr Dorf angreifen. Sie ist eine ausgebildete Kämpferin und findet nach dem Verlust ihres Dorfes Unterschlupf in der Stadt. Mit ihr die Stadt zu erleben, war einfach der Wahnsinn.

Dann sind da noch Luke und Flover. Sie beiden leben zusammen in einer WG und sind Studenten. Beide fand ich ebenfalls sympathisch und zumindest Luke, birgt das ein oder andere Geheimnis. Ein paar Hinweise gibt es hier und da, aber bis zum Schluss bleiben einige Fragen offen. Flover gehört zu den Elitesoldaten (was aber keiner weiß) und trotz der Tatsache, dass er der Sohn einer hochrangigen Person ist, ist er erstaunlich bodenständig geblieben.

Auch hier hat die Autorin Alles richtig gemacht. Ich konnte mir die Figuren gut vorstellen (auch Dank der Bilder) und fand auch die Handlungsweisen authentisch.

Fazit

Für mich hat die Autorin hier ei echtes Leseerlebnis geschaffen. Das KI Virus “Zombie” Zivilisationsuntergangsszenario war absolut nach meinem Geschmack. Gepaart mit jeder Menge Spannung, der Handlungsentwicklung und den Illustrationen, bin gespannt auf den nächsten Teil und hoffe, dass dann auch ein paar noch offenen Fragen geklärt werden. Neon Bird ist ein gelungener Auftakt der erschreckend, realitätsnah und spannend zugleich ist. Für mich ein Highlight.

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