Rezension: Back to Wonderland 1 – Hinter dem Schleier von Elke Aybar

Rezension: Back to Wonderland 1 – Hinter dem Schleier von Elke Aybar

Verlag: Drachenmond Verlag
Seiten: 350
ISBN: 978-39599123037

Darum geht es:

Eine Liebe, herbeigeführt durch dunkle Magie.
Ein König, der im Sterben liegt.
Ein Gestaltwandler, der zum Beschützer seiner Welt werden muss.

Eine junge Frau, die nicht ahnt, dass sie die einzige Erbin eines Thrones ist, der bald in gefährliche Hände fallen wird …
Alice schwebt im siebten Himmel. Sie ist glücklich verliebt, lebt mit dem Mann ihrer Träume gemeinsam in London und eröffnet bald ihr eigenes Café. Ihr Leben verändert sich schlagartig, als sie einen Tag vor der Eröffnung entführt wird und wenig später in der kargen Winterlandschaft des Königreiches Wynterhaav erwacht. Die eine Hälfte des Landes will ihren Tod, die andere sie vor den Altar führen.
Ihrem Beschützer Rodin bleibt nur eine Möglichkeit, um sie und damit seine Heimat und ihre Bewohner zu retten. Er muss ein gefährliches Ritual vollziehen, das für ihn alles verändern wird

Cover-/ Textrechte: Drachenmond Verlag

Meine Meinung

Ich bin ja ein großer Alice Fan und daher war die Frage : Muss ich dieses Buch lesen?, ganz einfach mit einem ja zu beantworten. Allerdings war dieses Buch etwas anders als erwartet. Aber das ist ja erstmal nix Schlechtes.

“Back to Wonderland” ist mein erstes Buch der Autorin, aber definitiv nicht mein letztes. Elke Aybar hat einen wirklich tollen Schreibstil. Sie beschreibt die Handlungsorte und Szenen so, dass man das Gefühl hat selbst in Wynterhaav zu sein. Die Sichtweisen wechseln zwischen Alice und Rodin, wobei ich mir hier eine kleine Markierung gewünscht hätte. Denn ab und zu musste ich kurz stutzen, wenn gewechselt wurde. Irgendwann hatte ich aber den Bogen raus. Somit hatte ich zu Beginn etwas Schwierigkeiten in die Story reinzukommen, was sich aber relativ schnell legte.

Die Idee hinter der Geschichte fand ich sehr interessant. Das Buch hat Parallelen zu Alice im Wunderland, aber es nicht die gleiche Geschichte. “Back to Wonderland” ist anders und eigen. Was ich ziemlich gut fand. Vor allem war es spannend mit Alice in einer anderen Welt zu landen und mit ihr die Eigenheiten zu erleben und zu entdecken.

Alice macht es einem auch relativ einfach sie zu mögen. Als Kind hat sie ein Trauma davon getragen, welches sie aber versucht aufzuarbeiten. Ihr Freund aus Kinderzeiten Kjell steht ihr dabei auch heute noch zur Seite. Wobei ich sagen muss, dass ich mit Kjell nicht so wirklich was anfangen konnte. Ich mochte ihn irgendwie nicht. Ich kann nicht einmal sagen wieso. Der Funke zwischen ihm und mir sprang nicht über. Alice fand ich sympathisch. Sie hat einen Traum für den sie hart arbeitet und einen Herz für jedes noch so kleine Lebewesen. Manchmal kommt sie etwas naiv daher, aber ich glaube, dass in ihr auch eine große Macht schlummert.

Charakter Nummer zwei ist Rodin. Er stammt ursprünglich aus Wynterhaav und gehört dort zu den höher gestellten. Er liebt sein Land und ist bereit dafür große Risiken einzugehen. Er ist aber auch sehr nett und höflich und trotzdem kann ich ihn nicht zu 100% einschätzen. Was ihn nur noch interessanter macht.

Fazit

Anders als erwartet, aber es war schön diesen Einstieg in Alices Welt zu erhalten. Die Parallelen fand ich toll und noch besser, dass “Back to Wonderland” eine eigene Story hat. Es wird spannend werden in der Fortsetzung, denn ein Versprechen sorgt für mächtig Wirbel und viel Arbeit steht bevor, wenn sich was in Wynterhaav ändern soll. Story und Charaktere wissen zu überzeugen und sind authentisch. Ich bin gespannt was da kommt und gebe eine Leseempfehlung. 4 Sterne

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