Werbung: Rezension: Schattenserie 1 – Im Schatten des Fuchses von Julie Kagawa

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Verlag: Heyne Verlag
Seiten: 480
ISBN: 978-3453272057

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Ein gefährliches Vermächtnis, ein tapferes Mädchen und eine abenteuerliche Reise

Die junge Yumeko ist eine Gestaltwandlerin – halb Mensch, halb Füchsin. Im Kloster der Stillen Winde lernt sie unter der liebevollen Anleitung von Mönchen, ihre Gabe zu kontrollieren. Doch eines Nachts greifen mörderische Dämonen die Tempelanlage an und setzen sie in Brand. Yumeko gelingt es als Einziger zu fliehen, mit einem letzten Vermächtnis der Mönche in der Tasche: einer geheimnisvollen Pergamentrolle, die sie in einem Tempel in Sicherheit bringen soll. Darauf befindet sich der Teil einer uralten Beschwörung, die so gefährlich ist, dass sie einst in drei Teile zerrissen und an verschiedenen Orten aufbewahrt wurde. Unterwegs trifft Yumeko den Samurai Tatsumi, der auf der Suche nach eben jener Pergamentrolle ist. Gemeinsam setzen sie ihren Weg fort. Tatsumi weiß nicht, dass Yumeko hat, wonach er sucht. Yumeko weiß nicht, dass Tatsumi ein Geheimnis hütet, das sie beide umbringen könnte. Und beide ahnen nicht, dass sie sich niemals ineinander verlieben dürfen.

Cover-/ Textrechte: Heyne Verlag

Meine Meinung

Von der Autorin kenne ich bisher 2 Reihen komplett und eine ist angefangen und sie traf mit denen genau meinen Geschmack. Wer schon mehrfach überzeugen  konnte, zu dem greift man ja wieder. Ich habe mir allerdings wenig Hoffnung gemacht und meine Erwartungen nicht allzu hoch gesetzt, denn die Meinungen zum Buch waren eher durchwachsen.

Vom Schreibstil her ist es wirklich toll, aber man bekommt gleich zu Beginn relativ viele japanische Begriffe um die Ohren geworfen, mit denen man erstmal klar kommen muss. Das fand ich etwas schwierig und ich bin ehrlich, es hat mich auch genervt. Wer sich das ersparen will, sollte sich dazu gern die Erklärung am Ende des Buches zu rate ziehen.

Wer das macht oder aber auch so durchhält, wird mit einer guten Story mit verschiedenen bekannten und unbekannten Wesen und Figuren belohnt. Für mich waren viele davon neu, da ich mich mit den japanischen Mythen mal so gar nicht auskenne. Aber die Autorin hat es geschafft, mit ihrem bildgewaltigen Schreibstil, die Figuren beim Lesen in meinen Kopf zu zeichnen. Dazu kam das japanische Setting, welches düster daher kommt. Die Kampfszenen sind gut dargestellt, aber stellenweise auch ziemlich brutal. Für mich passte es aber zum Stil der Story und ich steh da ja eh drauf.

Mit Yumeko und Tatsumi sind für mich auch zwei interessante Charaktere in der Story enthalten. Das “Fuchsmädchen” bzw. Halb-Kitsune hat sofort mein Herz erobert. Ich hatte von ihr sofort ein Bild vor Augen und musste lächeln. Sie ist zwar etwas naiv, aber sie hat eine Art an sich, die einen sofort einwickelt.
Tatsumi ist das Gegenteil. Ein düsterer Krieger, der sehr ernst ist. Gefühle sind nicht so deins, da sie im Leben eines Kriegers nix zu suchen haben. Sie beeinflussen das Handeln und schwächen die eigene Stärke.

Gegensätze ziehen sich ja aber bekanntlich  an und hier könnten diese praktisch nicht größer sein. Aber genau das macht es auch so wahnsinnig spannend. Was mich überrascht, aber auch gefreut hat, ist die langsame Gefühlsentwicklung. Es geht nicht hoppla hopp, sondern verändert sich langsam.

Fazit

Alles in Allem, finde ich, dass “Im Schatten des Fuchses” ein gelungener Auftakt der neuen Reihe ist. Die Story konnte mich für sich einnehmen, auch wenn der Einstieg ziemlich schwer fiel. Das die Liebesgeschichte bisher nur am Rande passiert ist, fand ich super und auch die Umsetzung der Handlung und die Charaktere sind toll gemacht. Gerade Yumeko und Tatsumi haben es mir angetan und ich bin schon wahnsinnig gespannt, wie es bei den beiden weitergehen wird. Ich freue mich auf Band zwei.

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