WERBUNG: Rezension: Das Labyrinth des Fauns von Cornelia Funke/Guillermo del Toro

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Verlag: S. Fischer Verlage
Seiten: 320
ISBN: 978 – 3737356664

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Darum geht es:

Der neue Roman von Cornelia Funke – poetisch, sprachgewaltig, monumental

Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues Zuhause umgibt, wird für Ofelia zur Zufluchtsstätte vor ihrem unbarmherzigen Stiefvater: ein Königreich voller verzauberter Orte und magischer Wesen.

Ein geheimnisvoller Faun stellt dem Mädchen drei Aufgaben. Besteht sie diese, ist sie die lang gesuchte Prinzessin des Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist und grausam zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen?

Inspiriert von Guillermo del Toros grandiosem oscarprämierten Meisterwerk »Pans Labyrinth« schafft Bestsellerautorin Cornelia Funke eine Welt, wie nur Literatur es kann.

Cover-/ Texrechte: S. Fischer Verlage

Meine Meinung

“Wir alle erschaffen uns unsere eigenen Märchen.”

Ich war ja sofort verliebt als ich von diesem Buch hörte. Dann noch das Cover dazu und ich wusste, dass ich es haben muss. Ich liebe die Illustrationen im Buch und war erfreut festzustellen, dass sich diese auch im Inneren des EBooks finden lassen.

Cornelia Funke kann definitiv schreiben, denn seit der Tintenreihe ist dies mein erstes Buch von ihr. Warum auch immer. Wahrscheinlich, weil mich das Düstere angezogen hat, wie die Motte das Licht.

Nach dem Schließen des Buches war ich einfach nur hin und weg von dessen Inhalt. Es war düster, traurig und grausam, aber auch magisch. Auch wenn die Story nicht rosa rot ist, war sie einfach von Anfang bis Ende gut gemacht. Vielleicht stellenweise etwas zu fix abgehandelt, aber trotzdem spannend gemacht. Das Alles in die Zeit während des Krieges gesetzt. Auch ohne die entsprechenden Bilder, fand ich die Beschreibungen sehr bildgewaltig und lebhaft.

Diese Reise mit Ofelia zu machen war grandios. Ziemlich gruselig und brutal stellenweise, aber dennoch grandios. Ganz zu schweigen davon, dass man dieses Mädchen nur gern haben kann. Sie Hat ein hartes Los. Ihr Vater ist gestorben und ihre Mutter klammert sich an die Liebe einer Bestie. Dazu kommt die doch ziemlich beklemmende neue Umgebung für Ofelia, denn um ihr neues Zuhause, eine alte Mühle, ranken sich ziemlich schaurige Mythen. Als sie einer Der begegnet und anschließend dem Faun im Labyrinth wird es richtig spannend.

In die Realität in Ofelias Leben mischen sich immer wieder kleine Rückblenden, die am Ende zum Gesamtbild beitragen. Toll und spannend gemacht. Kurz vor Schluss gerät das Herz noch einmal kurz ins Stolpern, ob es anschließend ungebrochen weiterschlagen kann, verrate ich natürlich nicht. Also selbst zum Buch greifen, wenn ihr mehr wissen wollt.

Fazit

Für mich ein absoluter Lesegenuss, denn ich mag düstere Märchen. Für mich absolut lesenswert, aber meiner Meinung auch nix für zartbesaitete Leser. Es ist stellenweise brutal und keine typische Heldengeschichte. Von mir allerdings gibt es trotzdem eine Leseempfehlung.

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