Rezension: Der Tänzer der Schatten von David Dalglish

Rezension: Der Tänzer der Schatten von David Dalglish

 

Verlag: Blanvalet
Seiten: 542
ISBN: 978 – 3442383221

Darum geht es:

Der Auftakt zu einer packenden Assassinen-Trilogie

Thren Felhorn ist der berüchtigste Assassine seiner Zeit. Er vereint die Diebesgilden unter seiner Kontrolle und erklärt einer Allianz reicher und mächtiger Adliger den Krieg. Seinen Sohn Aaron hat Thren seit dessen Geburt zum Nachfolger ausgebildet. Doch als Aaron den Auftrag erhält, die Tochter eines Priesters zu töten, beschließt er stattdessen, sie zu beschützen – und riskiert dabei sein Leben und Threns Zorn. Denn Aaron hat einen Blick auf eine Welt jenseits von Gift, Klingen und der eisernen Kontrolle seines Vaters erhascht, der ihn für immer verändern wird.

Cover- und Textrechte: Blanvalet

Meine Meinung

Wenn Klappentext und Cover so vielversprechend sind, kann ich einfach nicht nein sagen.

Zu Beginn muss ich allerdings gestehen, war ich mir nicht so sicher, ob die Story das halten kann, was versprochen wird. In diesem Fall lohnt sich aber das Dranbleiben, denn die Story entwickelt sich wirklich gut. Sie wird spannend, blutig und wirklich mitreißend.

Der Autor versteht es einen in die Kampfszenen mit einzubeziehen und sie bildlich im Kopf entstehen zu lassen. Es war wie gesagt zu Beginn etwas holprig, änderte sich allerdings schnell durch spannende Beschreibungen und die Ereignisse. Auch wurde es weder langweilig noch langatmig für mich.

Es gibt Perspektivenwechsel, welche diverse Einblicke geben. Was an sich ganz spannend ist, gerade auch um immer auf dem neusten Stand der Intrigen und Ränkespiele zu sein.

Die Handlung dreht sich spannender Weise um Thren Felhorn und dessen Sohn Aaron. Thren der Chef der Spinnengilde und berühmt berüchtigter Assassine, der seinen Sohn zu seinem Nachfolger heranziehen will. Die Mittel und Wege die er dazu einsetzt, sind allerdings eher grenzwertig. Dem Vater hörig, bekommt aber auch Aaaron irgendwann einen anderen Blickwinkel und merkt, dass er das Erbe seines Vaters vielleicht gar nicht will. Zumindest nicht so, wie es jetzt ist.

Thren ist ein Assassine wie er im Buche steht. Kalt, grausam, misstrauisch und sein Weg gepflastert voller Leichen. Er hält sich für den größten und scheut nicht davor zurück seine Ziele zu erreichen, egal mit welchen Mitteln und Wegen. Dass er dabei selbst zur Zielscheibe wird, hält er nicht wirklich für bedrohlich, allerdings ist er auch ein Meister seines Fachs. Wird ihm diese Arroganz das Genick brechen?

Aaron ist ein sehr beeindruckender Charakter und anders als er zu Beginn scheint. Denn die ersten Szenen zu Aaron im zarten Alter von 8 Jahren sind relativ schockierend. Er macht eine tolle Entwicklung durch, vor der man eigentlich nur den Hut ziehen kann. Mich konnte er definitiv überzeugen.

Fazit

Ein Roman nach einem Geschmack. Das düstere Setting in einer Welt voll mit Assassinen, Intrigen, blutigen Kämpfen und Diebesgilden. Die Story um Aaron und Thren, weiß zu begeistern und ließ mich mitfiebern. Wer an Büchern zum Thema interessiert ist, kann beruhigt zum ersten Teil der Assassinen Trilogie greifen.

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