Sammelrezension: Spiegelsplitter und Spiegelstaub von Ava Reed

Sammelrezension: Spiegelsplitter und Spiegelstaub von Ava Reed

Caitlin weiß nicht, was es bedeutet, sich in einem Spiegel zu sehen, denn sie erblickt nichts darin. Doch er zieht sie an, ruft sie zu sich, wo auch immer sie ist. Eines Tages steht sie dem geheimnisvollen Finn gegenüber, der eine Sehnsucht in ihr weckt, der sie nicht entkommen kann. Immer wieder begegnen sich die beiden, ohne zu wissen, was sie in Wirklichkeit verbindet. Bis Caitlins Erbe zu erwachen beginnt und sie erkennt, dass es mehr auf dieser Welt gibt, als sie ahnt …
//Textauszug: Seine dunklen Augen blickten mich an. Sie hielten mich gefangen und ich spürte, dass sich etwas veränderte – in mir schien etwas zu heilen, von dem ich nicht wusste, dass es zerbrochen war.// (Quelle: Impress)

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In Spiegelsplitter lernen wir Caitlin (Cat) kennen die ich sofort sympathisch fand. Cat ist 17 und lebt mit ihrem Kindermädchen Erin in Irland, nachdem ihr Vater bei einem Unfall gestorben ist. Die Mutter hat die Beiden verlassen, als Cat noch klein war. Cat ist an sich ein normales Mädchen, außer dass sie sich nicht Spiegeln sehen kann. Falls ihr jetzt denkt Cat ist Vampir, kann ich euch beruhigen.

Neben der Schule arbeitet Cat in einem Buchladen von Aidan wo sie auch zum ersten Mal auch auf Finn trifft. Jenen geheimnisvollen jungen Mann der ihr nicht mehr aus dem Kopf geht und zu dem sie eine Verbindung spürt ohne zu wissen warum.

Ich war wahnsinnig neugierig herauszufinden warum Cat sich nicht in Spiegeln sehen kann, warum sie plötzlich eine Markierung (Tattoo) hat und wie Finn und die gegenseitige Anziehung dazu passt, dass ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen konnte.

Bei Spiegelsplitter traf ich auf ein Fantasythema das ich so noch nicht erlebt habe und das mich mit sich gerissen hat. In eine Welt hinter die Spiegel nach Scáthán. Dort erlebt Cat zusammen mit Finn ein Abenteuer. Sie trifft auf Figuren die sie lieben lernt. Da wäre der freche Fuchs Kohana und Raphael, ein Freund von Finn. Alles könnte so schön sein, wenn da nicht immer die wären, die Macht wollen. Es kommt zum Showdown als Cat befreit werden muss und einer verschwindet der nichts Gutes im Schilde führt.

Am Ende von Spiegelsplitter stellt sich die Frage ob er umgekommen ist oder ob wir ihm in Spiegelstaub wieder begegnen.

Ein unterhaltsamer Fantasyroman der durchweg mitreißt durch tolle Dialoge und sympathische Figuren, die man wiedersehen möchte. Die Liebe kommt natürlich auch nicht zu kurz. Von mir eine klare Leseempfehlung.

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Lange schon dauert der Kampf gegen die Wesen der Fantasie. Und noch immer muss Caitlin lernen, ihre Fähigkeiten zu beherrschen. Obwohl jegliche Verbindung zur Spiegelwelt zerstört wurde, ist sie noch nicht in Sicherheit. Denn Finn, der Spiegel ihrer Seele und Caitlins wahre Liebe, hat ihr verschwiegen, dass der Magier Seth möglicherweise aus Scáthán entkommen konnte. Ihrer Bestimmung folgend, macht sie sich gemeinsam mit ihm und ihren Freunden auf den Weg in die Heimat ihrer Mutter. An den Ort, an dem das Leben begonnen hat. Doch alles was lebt, kann auch sterben…
//Textauszug: »Du hast mein Herz«, flüsterte sie und ließ ihren Geist den meinen streicheln. »Und du meine Seele.«// (Quelle: Impress)

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Meine Meinung

Mit dem zweiten Teil der Spiegel-Saga ist eine ziemliche Gefühlsachterbahn für mich verbunden gewesen. So viel schon einmal vorweg. Gleichgeblieben ist die abwechselnde Erzählweise aus Finns und Cats Sicht, aber ohne Wiederholungen. Diesmal knüpft Finn an Cats Erzählungen an. Spiegelstaub spielt einige Monate nach den Ereignissen die Cats Leben so gravierend verändert haben. Sie hat ihre Fähigkeiten kennengelernt und Mago und Seth Einhalt geboten. Alles ist gut, aber wozu bräuchte man denn dann einen zweiten Teil?!

Bei einem Besuch bei Erin (Cat wohnt mittlerweile bei Finn) kommt unerwarteter Besuch, der Cats Vermutung bestärkt, dass Alles noch nicht vorbei ist und Seth es rechtzeitig geschafft hat aus Scáthán zu fliehen. Schweren Herzens verlassen die Freunde Irland um Cats Bestimmung nachzukommen und in die Heimat von Mutter Natur zu reisen. Ava Reed versteht es die Umgebung so zu beschreiben dass man gleich ein Boot samt Fährmann besorgen und mitreißen will.

Cat hatte ihre Fähigkeiten noch nicht ganz unter Kontrolle und das muss sich ändern, wenn sie gegen Seth eine Chance haben wollen. Dieser hat sich ebenfalls Hilfe geholt und ein Kampf um Leben und Tod wird entscheiden, wer der Stärkere der Beiden ist.

Wir treffen auf eine alte Bekannte von der man anfangs nicht wirklich weiß was man von ihr halten soll ebenso von ihrem Sohn. Beide wurden mir gegen Ende aber sympathischer.

Wie schon im ersten Teil gibt es humorvolle Dialoge zwischen meinen Lieblingen Kohana und Finn die einen immer wieder schmunzeln lassen. Wie in jedem guten Buch geht es auch hier allerdings nicht ohne das man sich das ein oder andere Tranchen verdrücken muss. Es wird einen Abschied von guten Freunden und Wegbegleitern geben, die einen kurz tief durchatmen und auf die Autorin schimpfen lassen. Frei nach dem Motto: Wie kann sie mir das nur antun?

Aber es gibt auch viele schöne Momente die einen leise aufseufzen lassen, weil sie so toll sind. Ava Reed hat es auch im zweiten Teil geschafft das mich die Geschichte begeistert. Ich bin traurig weil es vorbei ist und ich mich von liebgewonnen Charakteren trennen muss.

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