Werbung: Rezension: The House Witch #1 – Der Koch des Königs von Delemhach Emilie Nikota

Werbung: Rezension: The House Witch #1 – Der Koch des Königs von Delemhach Emilie Nikota

Verlag:  Klett-Cotta
Seiten: 624
ISBN: 978-3608966718

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Das erwartet euch:

König Norman regiert das Reich von Daxaria. Eigentlich! Da ist nämlich der neue Koch, der bei Hofe mehr und mehr Einfluss gewinnt. Zwischen dampfenden Kesseln, höfischen Intrigen und wachsender Gefahr, die vom Nachbarreich ausgeht, entfaltet sich eine Geschichte voller Magie, Eigenwillen, Abenteuer und Leidenschaft.

Als Finlay Ashowan seine Stelle als königlicher Koch antritt, ahnt niemand, dass er mehr ist als ein begnadeter Küchenmeister: Er ist eine Haushexe – und geht mit alter, schützender Magie um. Mit feinem Gespür für Menschen und Mahlzeiten bringt Fin Ordnung in die chaotische Schlossküche, und er gewinnt das Vertrauen der königlichen Familie. Doch während sich die politischen Spannungen im Land zuspitzen und dunkle Mächte das Reich bedrohen, wird Fin auch am Hof in ein Netz aus Intrigen und alten Prophezeiungen gezogen. An seiner Seite stehen: sein vierbeiniger Begleiter, das schwarze Kätzchen Kraken, und die kluge Adelige Annika, mit der Fin bald mehr verbindet als eine Freundschaft …

Cover-/ Textrechte:   Klett-Cotta

Meine Meinung

Finlay Ashowan ist der neue Koch im Schloss von König Norman in Daxaria. Er ist absoluter begnadeter Koch, wobei ihm seine magische Hexenseite dabei hilfreich zur Seite steht. Diese ist auch der Grund, warum er versucht Leute aus seiner Küche herauszuhalten. Hexen werden zwar nicht mehr verfolgt, aber nicht jeder ist ihnen wohl gesonnen. Als ein Krieg aus dem Nachbarland droht, gerät das Reich in Gefahr und am Hof spinnen sich Ränke und Intrigen, auch um den neuen Schlosskoch. Kann Fin diese Herausforderungen bewältigen und bleibtsein Geheimnis gewahrt?

Das Cover verspricht einen Cozy Fantasy Ausflug in die Zeit wo es noch Ritter und Burgen gab und genau das bekommt man auch. Der Kochlöffel und Fins Magie sind hier schärfer als das Schwert, welches so mancher Ritter trägt.

Ich mochte Fin direkt. Er hat eine sehr eigene und direkte Art, greift aber ein, wenn er Unrecht sieht. Das hat mir wirklich gut gefallen.

Was die anderen Charaktere angeht gibt es viel zu entdecken. Egal ob Fin selbst, der König, der Magier, die Ritter und viele andere. Viele der auftretenden Figuren sind unterhaltsam oder bringen ein paar Fragen mit. Es sind auch eine ganze Menge Leute die hier in Erscheinung treten.

Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, waren die ständigen Saufgelage. Find ich etwas kritisch, da man den Eindruck hat, dass es ohne nicht so wirklich zu “guten” Abenden und gesellschaftlichen Miteinander kommt. Ich weiß, dass es damals Gang und Gebe war, aber so oft wie es hier zu Gelagen kommt, fand ich das persönlich zu viel. Ist und bleibt ja aber Ansichtssache.

An sich entwickelt sich die Geschichte echt langsam und man kann zwischen drin durchaus die Lust am Weiterlesen verlieren. Zumindest erging es mir so. Ich hatte stellenweise durchaus das Gefühl auf der Stelle zu treten. Es gab aufregende Momente, aber die spielen nur wenig über anderes hinweg.

Es fehlt auch etwas Erklärungen für meinen Geschmack. Mir fehlte außerdem ein paar Hintergründe zum Weltenaufbau, drohenden Kriegen, Verbündeten und so weiter. Eventuell kommt das aber noch in dem folgenden Teilen.

Fazit

Eine nette Geschichte von der man aber vielleicht nicht zu viel erwarten sollte. Sie entspannt durchaus, macht neugierig, aber dennoch war es nicht so ganz meins, weil einiges drumherum unklar geblieben ist. Von den ständigen Saufgelagen mal abgesehen. Am Ende bekommt der erste Teil 3,5 Sterne von mir und ich gestehe, dass ich noch nicht weiß, ob ich weiterlesen werde

Loading Likes...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert