
Werbung: Rezension: The House Saphir – Der blutige Schlüssel von Marissa Meyer
Verlag: arsEDITION GmbH
Seiten: 432
ISBN: 978-3845868639
Ab 14 Jahre
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!
Das erwartet euch: 
Ein Haus voller Schatten und Geheimnisse …
Mallory Fontaine ist vieles – eine gewiefte Fremdenführerin, eine talentierte Zeichnerin und: Sie kann mit Geistern kommunizieren. Doch als sie eine Gruppe von Gästen durch das berüchtigte Haus Saphir führt, wird aus einer gewöhnlichen Tour eine Reise in die dunkle Vergangenheit des Anwesens. Als dann noch ein mysteriöser Fremder auftaucht, der mehr mit dem Haus und seiner Geschichte zu tun haben könnte, als er zugibt, wird aus einer harmlosen Tour ein gefährliches Spiel ums Überleben. Kann sie die Wahrheit hinter den Legenden des Hauses Saphir aufdecken, bevor sie selbst zur nächsten Legende wird?
Cover-/ Textrechte: arsEDITION GmbH
Meine Meinung
Mallory Fontaine ist eine begnadete Fremdenführerin durch Geisterhäuser. Allen voran das Stadthaus der Familie Saphir. Zumindest bis zum Tag als sich zwei Polizisten unter die Gäste mischen und Mallory wegen Betrugs verhaften wollen. Vielleicht sind nämlich ihre Andenken nicht so echt, wie man meinen könnte. Zum Glück ist aber auch ein bzw. der Saphirerbe Armand Saphir zugegen und hilft ihr. Aber er braucht auch ihre Hilfe, denn in seinem Schloss treibt ein blutrünstiger Geist sein Unwesen. Da Mallory nicht nur Geister sehen, sondern zusammen mit ihrer Schwester auch von einer berühmten Hexen abstammt, sollen sie das Problem lösen. Kein Thema, wenn man wirklich Hexenkräfte hätte. Dennoch will sich Mallory das Geld sowie die luxuriöse Unterbringung nicht entgehen lassen. Doch was steckt hinter dem blutrünstigen Herzog?
Die Bücher der Autorin und ich haben keine allzu gute Vergangenheit. Irgendwie konnte ich mit einigen davon Nix anfangen, aber dieses klang Irgendwie zu gut, um es vorbeiziehen zu lassen. Das war auch absolut das richtige Baugefühl von mir.
Inhaltlich fand ich die Story super unterhaltsam mit vielen spannenden und aufregenden Momenten. Gerade auch die Nebencharaktere bringen ordentlich Schwung rein und stehlen durchaus gelegentlich die Show.
Das alte Stadthaus und auch das Chateau sind ein richtig tolle Kulisse für die Geschehnisse. Bedrückende und unheimliche Schatten und Stimmung. Dazu ein Schloss mit blutiger Geschichte. Definitiv Gänsehautpotenzial.
Ich mochte Mallory wahnsinnig gern. Ihre freche Art und ihr gesamtes Auftreten sind wahnsinnig interessant und komplett an einer Heldin vorbei. Dann natürlich noch die Sache, warum sie keine Magie hat obwohl sie von einer wahnsinnig guten und bekannten Hexe abstammt. Ich war gespannt auf die Geschichte dahinter und ob sie mit ihren ständigen Lügen durchkommt. Denn sie weiß sich und ihre Fähigkeiten absolut zu verkaufen.
Armand fand ich ebenfalls einen spannenden Charakter. Mir war schon relativ fix der Verdacht gekommen, dass der Graf vermutlich nicht wirklich so viel Geld hat, wie die beiden Schwestern glauben. Es gab Anzeichen. Mit dem was allerdings wirklich so im Schloss vorging hatte ich tatsächlich aber erst Recht spät gerechnet. Also eigentlich ging mir erst mittendrin ein Licht auf .
Fazit
Klare Leseempfehlung für diese Märchenaufarbeitung von Marissa Meyer. Tolle Charaktere, überraschende Wendungen und eine Menge Aufregung erwarten diejenigen, die sich darauf einlassen. Dazu kommen eine düstere Atmosphäre, eine unperfekte “Heldin” und Blut. Mir hat die Mischung wahnsinnig gute gefallen, daher 4 Sterne von mir
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