Werbung: Rezension: Feuerfeder – Briefe an den König von Anne Danck

Werbung: Rezension: Feuerfeder – Briefe an den König von Anne Danck

Verlag:  Drachenmond Verlag 
Seiten: 336
ISBN: 978-3691300321

Ab 14 Jahre

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Das erwartet euch:

Einem König widerspricht man nicht. Oder doch?

Nachdem ich auf dem Acker einen goldenen Mörser ausgegraben habe, verlangte König Laurent den passenden Stößel dazu. Wütend und womöglich nicht sonderlich bedacht antwortete ich mit einem Brief – und einem Widerspruch. Doch obwohl mir der König zunächst zürnte, unterbreitete er mir ein überraschendes Angebot: Ich soll ihn beraten.

Allerdings ist meine neue Aufgabe ernüchternd. Laurent scheint meine Einwände nur zu lesen, um sie dann zu übergehen. Und während ich allmählich an der Starrsinnigkeit des Königs verzweifele, wächst zugleich eine gefährliche Anziehung zwischen uns.

Denn wenn Feuer und Papier aufeinandertreffen, kann am Ende etwas außer Asche bleiben?

Cover-/ Textrechte:  Drachenmond Verlag


Meine Meinung

Randalin ist eine Bauerstochter und möchte ihrer Familie gern helfen. Die steckt in der Klemme, weil ihr Bruder sich das Bein gebrochen hat, der Vater alleine nicht zwei Äcker bearbeiten kann und bich dazu gesundheitlich angeschlagen ist. Als Randalin einen goldenen Stößel im vom Königreich gepachteten Acker findet, könnte das Problem vorerst gelöst sein. Doch ihr Vater gibt den Stößel an den König. Statt dass sich seine Hoheit dankbar über die Ehrlichkeit der Finder und die Rückgabe zeigt, verlangt er nach dem zugehörigen Mörser. Wird dieser nicht gefunden droht Gefängnis. In ihrer “Wut” verfasst Randalin ein Schreiben an den König. Auch wenn der Schuss erstmal nach hinten losgeht, bekommt sie vom König das Angebot ihm zukünftig beratend zu Seite zu stehen. Sie merkt allerdings schnell wie frustrierend das Ganze ist, da ihre Vorschläge ignoriert werden. Und sie bemerkt die Anziehung, der sie sich nicht entziehen. Dem König geht es ähnlich, aber was würde passieren, wenn er hinter Randalins Geheimnis kommt?

Puh. Irgendwie weiß ich auch nicht so richtig. Das Buch beginnt auf jeden Fall wirklich toll, da man direkt wissen will, wofür sich die Protagonistin entschuldigt. Hat mir gut gefallen. Im weiteren Verlauf war ich dann etwas am Überlegen, ob es etwas für mich ist.

Randalin ist hier und da etwas unsicher, was einfach daraus resultiert, dass Niemand aus ihrer Familie sie wirklich ernst nimmt. Ihre Mutter hat nur Angst was die anderen Leute denken, wenn sie die junge Frau in Hosen sehen und ihr Bruder hält sie für keine Hilfe bei der Arbeit auf dem Bauernhof. Fand ich schon traurig.

Laurent war für mich schwer einzuschätzen, da ich ihn irgendwie nicht sonderlich greifbar fand. Sowohl Randalins Stellenangebot, als auch einen Teil seiner Handlungen fand ich eher irritierend. Ich empfand ihn eher als anstrengend.

Kurz gesagt, ich mochte Randalin ganz gern, aber mit Laurent hatte ich so meine Probleme.

Handlungstechnisch erzählt Randalin ihre Geschichte im Rückblick, wobei es viel Schriftverkehr gibt, da die junge Frau so besser mit Worten umgehen kann.

Ich hatte das Gefühl, dass es sich etwas zog und erst ab ca. der Hälfte Fahrt aufnahm  ist aber wohl Ansichtssache. Das Ganze kommt auf jeden Fall mit Märchensetting daher, was gut gepasst hat.

Fazit

Wer auf der Suche nach einer etwas anderen Story ist, dem kann ich dieses märchenhafte Setting empfehlen. Auch wenn ich hin und wieder das Bedürfnis hatte beide Charaktere zu schütteln und zu fragen, was mit ihnen nicht stimmt, finden sie zum Glück ihren Weg. Somit findet die Story dann auch einen Pfad dem ich interessiert gefolgt bin. Am Ende gibt es 3,5 Sterne von mir

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