
Werbung: Rezension: Book of Night #2: Thief of Night von Holly Black
Verlag: Verlagsgruppe Droemer Knaur 
Seiten: 448
ISBN: 978-3426529461
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!
Das erwartet euch:
Etwas stimmt nicht mit Charlie Hall: Seit dem Tag ihrer Geburt ist sie eine Betrügerin. Selten hat sie eine ihrer schlechten Entscheidungen bereut. Um ehrlich zu sein, würde sie die meisten direkt noch einmal treffen …
Eine Zeit lang hat Charlie alles dafür getan, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und sich von der Unterwelt der Schattenmagie fernzuhalten. Doch so einfach ist das leider nicht. Zwar konnte sie ihr Leben retten, aber was ist das schon wert, wenn alles andere verloren scheint?
Als Diebin mag Charlie talentiert genug sein, um einen Schatten aus einem Turm zu stehlen, – nur ist sie auch gut genug, um ein Herz zurückzustehlen?
Cover-/ Textrechte: Verlagsgruppe Droemer Knaur
Meine Meinung
Das Finale setzt da an, wo Teil 1 aufhört. Charlie Hall ist die neue Hierophantin der Kabale und an einen Schatten gebunden der ziemlich real ist. Davon abgesehen, hat er schon viele getötet, was die Vertrauensbasis etwas stört. Red oder auch Vince ist Jemand, der in seinem früheren Schattenleben sehr viel erdulden musste und zu vielem gezwungen wurde. Charlie hat ihn durch diese Aktion zwar gerettet, aber er ist nicht wirklich davon überzeugt, dass sie ihn nicht auch noch ausnutzen wird. Eine Erinnerung an ihre gemeinsame Zeit hat er leider nicht mehr. Wird Charlies Entscheidung sie am Ende ihr Leben kosten?
Ich hatte extra noch einmal zu Teil 1 gegriffen, bevor ich mich der Fortsetzung zugewendet habe. Das war auch gut so, denn ich hätte einige Sachen garantiert nicht mehr gewusst.
Die Autorin hat es geschafft, mich diess Mal direkt in ihren Bann zu ziehen. Hatte ich mit dem Auftakt noch Probleme, ging das Finale wesentlich besser von der Hand.
Die Schatten wurden so real beschrieben, dass man sie einfach nur als eigenständig und lebendig wahrnimmt. Dadurch Abtauchen in die Story fiel mir ebenfalls ziemlich leicht.
Ich mag Charlie als untypische Heldin. Sie macht Fehler und hat ein Händchen für komische Typen sowie Katastrophen. Aber sie kann auch kämpfen für das was ihr richtig und wichtig erscheint.
Ich fand es wahnsinnig spannend noch mehr über Red und seine Familie zu erfahren. Seine Vertrauensprobleme kommen nicht von ungefähr, schließlich hat so ziemlich jeder in seiner Vergangenheit versucht einen Vorteil aus ihm zu ziehen.
Die Liebesgeschichte ist nicht im Vordergrund und hat sich herrlich langsam entwickelt. Das hat mir wahnsinnig gut gefallen.
Mein Kritikpunkt ist das Verhältnis zwischen Posey und Charlie. Da fehlte mir irgendwie etwas, gerade in gewissen Situationen, wo man hätte mehr emotionale Tiefe reinbringen können.
Fazit
Ein gutes Finale um die Schatten, das ziemlich viel düstere Atmosphäre verbreitet. Ich würde empfehlen beide Teile hintereinander zu lesen, da es sonst schwierig wird dran zu bleiben. Charlie ist eine wahnsinnig starke Protagonistin und gefällt mir durch ihren Hang Probleme zu verursachen. Der zweite Teil bietet einen sauberen Abschluss der Dilogie. 4 Sterne
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