
Werbung: Rezension: The Red Winter von Cameron Sullivan
Verlag: FISCHER Tor 
Seiten: 576
ISBN: 978-3596711147
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!
Das erwartet euch:
Der Monsterjäger Sebastian Grave ist ein Mann vieler Talente und Geheimnisse, und war in mehr als einem Jahrhundert zuhause. Nun reist er in die abgelegene französische Provinz Gévaudan. Der dortige Baron hat Freiwillige zur Jagd auf die Bestie aufgerufen, die für das Abschlachten von Vieh und Menschen verantwortlich sein soll. Zusammen mit dem Dämon Sarmodel und dem jungen Adligen Antoine d’Ocerne macht sich Sebastian auf die Jagd. Bald zeigt sich: Die Bestie von Gévaudan ist schwerer zu fangen als gedacht – und es ist bei weitem nicht das einzige Monster, das in Frankreich sein Unwesen treibt …
Cover-/ Textrechte: FISCHER Tor
Meine Meinung
Sebastian Grave ist Monsterjäger. An seiner Seite ist der Dämon Sarmodel, der ihn unter anderem stärker macht und ihn seit Jahrhunderten am Leben hält. Oder vesser gesagt, er ist ein Teil von Sebastian. Als er zu einem alten Bekannten gerufen wird, da die totgeglaubte Bestie dies anscheinend doch nicht ist, trifft er schon in dem jungen Mann der ihn begleiten soll auf eine Herausforderung. Jacques ist der Sohn seines ehemaligen Weggefährten und durch ihn erfahren wir auch von längst vergangenen Zeiten und wie die Bestie von Gévaudan damals eigentlich aufgehalten wurde. Doch werden sie ihr dieses Mal endlich ein Ende bereiten können und was wird als Opfer dafür nötig sein?
Okay. Ich hab etwas anderes erwartet, als ich bekommen habe. War es gut? Absolut, aber auch gewöhnungsbedürftig und ich glaube, dass man in einer Printversion besser mit den Fußnoten klarkommt. Das war hier etwas nervig, zumindest bei einem so löchrigen Hirn wie meinem.
Über das ganze Buch hinweg wird man von einer düsteren Stimmung begleitet, die hier und zwar aufgelockert wird, aber im Grundtenor immer da ist. Sie passt halt auch, weil wir es hier mit einer mordenden Bestie zu tun haben, der Niemand Herr wird.
Sebastian muss viel innere Kämpfe, auch mit Sarmodel, ausfechten und er ist stellenweise gezwungen schwerwiegende Entscheidungen zu treffen. Ich mochte ihn gern, da er auch, aufgrund seinen jahrhundertelangen Lebens Einges gesehen hat und somit wahnsinnig interessant für mich war. Dazu kommt, dass sein Dämon sarkastisch, manchmal ziemlich forsch, aber auch frei heraus ist. Gerade zu seinem Herrn.
Wir erleben ein düsteres blutiges Frankreich mit einer Bestie. Aber auch zu Zeiten der Jungefrau von Orelans oder in den Anfängen der Revolution. Der Autor beschönigt kicht, was mir sehr gut gefallen hat. Es gibt Mord, Verfolgung, Intrigen und viel Blut, abet auch schöne Momente. Es greift Alles ineinander ohne zu viel zu sein.
Fazit
Für mich eine wirklich runde Dark Fantasyfilmen Geschichte. Atmosphärisch, düster, leicht grausam, aber nicht zu viel. Dazu “realistisch” u,d nachvollziehbar. Sebastian war für mich ein starker Charakter mit dem ich gern unterwegs war. Davon abgesehen, bringen er und sein Dämon einen gewissen Unterhaltungswert mit sich. Für mich fehlte das Tüpfelchen auf dem i zum Highlight, aber 4,5 Sterne hat sich “The Red Winter” definitiv bei mir verdient.
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