
Werbung: Rezension: Good Girls #1 – Where good girls go to die von Holly Renee
Verlag: cove 
Seiten: 304
ISBN: 978-3551585899
Ab 16 Jahre
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!
Das erwartet euch:
Es war von Anfang an eine schlechte Idee.
Liv kennt Parker, seit sie denken kann – er ist der beste Freund ihres großen Bruders, ihr ständiger Schatten in der Jugend … und ihr heimlicher Schwarm. Doch aus Blicken wurde echte Nähe – bis er ihr Herz brach.
Vier Jahre sind seitdem vergangen. Vier Jahre, in denen Liv versucht hat, ihn zu vergessen. Doch als sie sich wiedertreffen, ist plötzlich nichts mehr, wie es war. Die Gefühle, die sie längst verdrängt glaubte, sind mit einem Schlag wieder da.
Nur ist Liv längst nicht mehr das verträumte Mädchen von damals. Und auch Parker ist nicht mehr derselbe – dunkler, rauer, mit einer Vergangenheit, die Spuren hinterlassen hat.
Hat eine zweite Chance überhaupt Platz in einer Geschichte, die nie hätte beginnen dürfen?
Cover-/ Textrechte: Cove
Meine Meinung
Liv ist vor vier Jahren mit einem gebrochenen Herzen in die Stadt geflüchtet. Nun arbeitet sie in einem Stripclub und sieht sich plötzlich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Der Mann der ihr damals das Herz gebrochen hat steht bzw. sitzt im Lokal und feiert seinen Junggesellenabschied. An seiner Seite Livs Bruder, der nur geht, wenn sie wieder mit nach Hause kommt. Genau das tut Liv, aber zurück in der Heimat werden sie und ihre Jugendliebe sich nicht aus dem Weg gehen können und das ist mehr als schlecht für die Gefühlswelt der Beiden. Vor allem, da Parker demnächst heiraten wird.
Ich hatte so eine Ahnung, dass es gut werden würde und joah, das war es. Auch wenn ich mir etwas mehr Emotionen und Aufarbeitung gewünscht hätte.
Man wechselt regelmäßig nicht nur zwischen Parker und Liv, sondern auch zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Hat mir gut gefallen, da es das Ganze etwas greifbarer macht.
Ebenso die Charaktere. Livs Art hat mich sofort für sich eingenommen. Ich mochte sie so wahnsinnig gern, auch wenn sie stellenweise zu sehr in der Vergangenheit gefangen war.
Für Parker gilt das gleiche. Er ist sympathisch, hängt aber ebenfalls zu sehr an den Erinnerungen mit Liv fest.
Was bei Beiden natürlich zu vielen neu aufgerissenen Wunden führt. Hier hätte ich mir etwas mehr Aufarbeitung zwischen den Beiden gewünscht.
Das Ende hätten man ebenfalls anders auflösen können, auf jeden Fall vielleicht etwas emotionaler. Mit mehr Gesprächen, mehr Tiefe und weniger Spice, aber das ist Geschmackssache.
Fazit
Ein paar Seiten mehr, hätten dieses Buch wahrscheinlich zu einem Highlight machen können. Mir fehlte es hier und da an Tiefe und auch leider an Emotionen. Das Ende hatte ich mir etwas anders vorgestellt. Dennoch ist die Story gut und lässt sich wunderbar innerhalb weniger Stunden weg inhalieren. Es ist im Großen und Ganzen einen fesselnde Geschichte. Am Ende 4 Sterne
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