Werbung: Rezension: Eventyr Saga #1 – Tochter des Nebelwalds von Gry Kappen Jensen

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Verlag:  Carlsen 
Seiten: 304
ISBN: 978-3551559562

Ab 12 Jahre

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Das erwartet euch:

Hänsel und Gretel meets Krabat meets Ronja Räubertochter

​​Am Rande eines düsteren Waldes lebt Ava mit ihrer kleinen Schwester Linn und ihrem Vater. Das Leben ist hart und die Familie hungert. Als der Vater spurlos verschwindet, irren die Schwestern alleine umher und finden schließlich Unterschlupf bei der unheimlichen Nebula, die tief im Wald in einer alten Kate haust. Sie sorgt wie eine Mutter für die Schwestern, doch warum nur hält sie die kleine Linn in ihrer Kammer gefangen? Und wer sind all die anderen Kinder, die bei ihr leben? Ava beschleicht ein schrecklicher Verdacht: Ist Nebula eine Hexe? ​

Cover-/ Textrechte: Carlsen

Meine Meinung

Ava, ihre Schwester Linn und ihr Vater leben an Rande eines düsteren Waldes. Schon von klein auf bekommen die beiden Mädchen gesagt, eben jenen Wald nicht zu betreten, da darin eine Hexe lebt. Ava hält die kleine Familie mit dem was sie findet am Leben. Davon, dass es ihnen gut geht sind sie weit entfernt. Der Vater entschließt sich schließlich zu einem Umzug. Von dem kleinen Häuschen im Wald, soll es in die kaiserliche Stadt gehen, wo ein besseres Leben auf die Familie warten soll. Dabei durchqueren sie den Wald. Nachts verschwindet dann der Vater und auch Linn ist auf einmal weg. Auf der Suche nach ihr entdeckt Ava Kinder und landet so bei Nebula. Einer Frau, die mehrere Kinder groß zieht und bei der auch Linn untergekommen ist. Doch wer ist die Frau im Wald eigentlich und was hat sie mit den Kindern vor?

Also zu Beginn kommen direkt schon die Hänsel und Gretel Vibes durch. Zwei Kinder allein im Wald, die auf eine Hüte stoßen in der eine Hexe wohnt. Nur ohne Knusperanteil.

Als Leser ahnt man schon recht zeitig, dass in Ava Kräfte schlummern. Es gab Momente in denen sich das andeutet, auch schon bevor sie zu Nebula kam. Nur das Mädchen leugnet es, da eine Hexe ihre Mutter getötet haben soll. Somit hat sie natürlich den Verdacht, dass ihre Wohltäterin sie verhext hat. Und Hexen sind natürlich grundsätzlich böse.

Ich konnte lange ebenfalls nicht einordnen, ob Nebula gut oder böse ist. Da man den Eindruck bekommt, dass sie sich wirklich gut um die Kinder kümmert. Aber manchmal hat sie auch so eine Art an sich, womit ich nur recht wenig anfangen kann.

Was ich an Ava toll fand war, dass sie nicht Alles blind geglaubt hat. Sie hat ebenfalls Nebula und ihre Absichten hinterfragt. Aber sie hat es manchmal vielleicht auch etwas übertrieben. Sie hat sich aber auch für andere eingesetzt und das verdient großen Respekt.

Der Schreibstil ist angenehm, zum Großteil unaufgeregt und bringt märchenhafte Atmosphäre mit. Hat mir gut gefallen.

Fazit

Wir haben hier ein tolles und atmosphärisches Jugendbuch, dass Hexen hinterfragt und ohne Knusperhaus auskommt. Ein Buch das viele Themen auf den Tisch bringt und sie wunderbar einflechtet. Ein wirklich toller Auftakt von dem ich sehr gespannt bin wie er weitergehen wird. Am Ende 4 Sterne von mir

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