Werbung: Rezension: Das Signal von Ursula Poznanski

Werbung: Rezension: Das Signal von Ursula Poznanski

Verlag:  Verlagsgruppe Droemer Knaur
Seiten: 400
ISBN:  978-3426568125

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

Das erwartet euch:

Du dachtest, ein GPS-Tracker liefert Antworten – doch er stößt dich in finstere Abgründe

Digital, emotional und hoch raffiniert: Dieser Psychothriller ist Domestic Noir vom Feinsten von Bestseller-Autorin Ursula Poznanski. Ein spannender Technologie-Thriller um ein altes Haus, eine Frau mit Handicap und ein digitales Katz-und-Maus-Spiel zwischen Wahrheit und Wahnsinn
Gefangen im eigenen Haus: Bei einem Unfall verliert die junge Innenarchitektin Viola Decker ein Bein – und plötzlich besteht ihre Welt nur noch aus Hindernissen. Zwar kümmert ihr Mann Adam sich rührend um sie; mit dem barrierefreien Umbau ihres abgelegenen alten Hauses scheint er es allerdings nicht eilig zu haben. Viola sitzt buchstäblich im Erdgeschoss fest, alleine mit einer wortkargen Pflegerin, von der sie sich ständig überwacht fühlt.

Und immer wieder verschwinden wichtige Dinge aus Violas Reichweite. Um nicht lange danach suchen zu müssen, stattet sie sie mit winzigen GPS-Trackern aus. Als Adams Verhalten sich zu verändern beginnt und er immer häufiger spät nach Hause kommt, beginnt sie heimlich, auch ihn zu tracken, und entdeckt schon bald beunruhigende Muster. Offensichtlich belügt er sie über seinen Tagesablauf – und nicht nur er. Warum? Mit jedem Tag und jeder Lüge wächst in Viola ein furchtbarer Verdacht …

Cover-/ Textrechte:    Verlagsgruppe Droemer Knaur


Meine Meinung

Viola Decker verliert duch einen Unfall ihr Bein. Um ihr die neue Lebenssituation so leicht wie möglich zu machen, besorgt ihr Ehemann Adam eine Pflegerin, die ihr zur Seite steht. Während Viola versucht sich wieder zu berappeln und auch den Ausbau des gekauften alten Hauses voranzutreiben, ist ihr Mann eher der Meinung es ruhig mit dem Innenausbau angehen zu lassen. Doch damit sitzt Viola im Erdgeschoss fest und das will sie nicht. Denn irgendwas ist komisch an ihrer Pflegerin und auch Adam legt ein eher seltsames Verhalten an den Tag. Doch wie will Viola herausfinden was hinter dem Ganzen steckt?

Die Autorin und ich haben einmal mehr zueinander gefunden. Ich habe mich zu Beginn etwas damit zurückgehalten das Buch zu lesen, aber am Ende hat die Neugier gesiegt. Wie eigentlich immer und es war auf jeden Fall gut.

Ich muss sagen, dass ich Viola ganz gern mochte. Ich konnte ihren Gefühle und das Misstrauen sowohl ihrem Mann, als auch der Pflegerin gegenüber absolut nachvollziehen. Beide verhielten sich mehr als seltsam und gerade bei ihrem Mann merkt das durchaus auch Jemand, der ihn nicht so lange wie sie kennt. Respekt auf jeden Fall an sie, weil sie sich so gar nicht unterkriegen lassen hat und den Dingen auf den Grund ging.

Bei der Bevormundung seitens Adam wäre mir garantiert der Kragen geplatzt. Da hat sie sich viel Gefallen lassen. Allgemein fand ich ih  irgendwie wahnsinnig unsympathisch. Er konnte mich ehrlich gesagt nicht einmal für sich begeistern.

Die Pflegerin Ottilia vermittelt ebenfalls recht schnell einen unsympathischen Eindruck, da man sie eher als Kerkermeister wahrnimmt, statt der Hilfe die sie eigentlich sein soll.

Die Handlung an sich hat mir gut gefallen. Ich hab echt mitgefiebert, mir waren ein bis zwei Dinge auch noch vor Auflösung klar, aber das große Ganze ist ein Pageturner für mich gewesen.

Fazit

Es war nicht Alles glaubhaft was passiert ist und vielleicht auch nicht ganz rund für mich, aber ich hab mich dennoch sehr gut unterhalten gefühlt. Die Sache mit den Trackern und dem Konstrukt der Story drumherum hat definitiv etwas. Die Autorin vermittelt flüssig eine spannende Atmosphäre die mich mitziehen konnte. Am Ende 3,5 Sterne von mir

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