
Werbung: Rezension: Devided Fates #1 – To cage a wild Bird von Brooke Fast
Verlag: Bramble 
Seiten: 448
ISBN: 978-3426566138
Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!
Das erwartet euch:
Das Leben in Dividium beruht auf einer einzigen Regel: Disziplin oder Tod. Denn in Dividium führt nicht nur jedes Verbrechen in das brutale Gefängnis Endlock, sondern reiche Bürger der Oberschicht bekommen außerdem die Gelegenheit, die Gefängnisinsassen zu jagen und zu töten.
Als der Bruder der 23-jährigen Raven verhaftet wird, schleust sie sich selbst als Gefangene in Endlock ein, um ihn zu befreien. Schon bald muss sie alles daransetzen, damit sie und ihr Bruder die brutalen Spiele im Gefängnis überleben. Die einzige Hilfe, die sie dabei erhält, kommt ausgerechnet von dem mysteriösen Wachmann Vale.
Doch kann Raven wirklich dem Mann vertrauen, der für all das steht, was sie an Dividium so verabscheut?
Cover-/ Textrechte: Bramble
Meine Meinung
Willkommen in Dividium wo nur gilt: Spiele nach ihren Regeln oder stirb. Wer nicht pariert landet in Endlock. Einem Gefängnis, in dem die Insassen nicht einfach nur ein Dasein hinter Mauern verbringen müssen, sondern wo durch die Oberschicht auch Jagd auf sie gemacht werden darf. Gegrn Bezahlung versteht sich. Raven hat als Kopfgeldjägerin einige Leute genau dorthin gebracht. Nun muss sie allerdings selbst nach Endlock um ihren Bruder Jed zu retten. Neben den Jagden hat Raven allerdings auch abseits davon Probleme zu überleben. Als Jemand der viele Leute ins Gefängnis gebracht hat, stehen ihr die anderen Insassen nicht gerade wohlwollend gegenüber. Ihr Leben ist so oder so in Gefahr. Wird sie Jed befreien können, bevor es für einen von ihnen zu spät ist?
Das Setting mit Dividium und seinen Bewohner hat mir gut gefallen. Systemisch gezeichnet wo jeder am Ende tut was er kann um zu Überleben und hoffentlich nicht in Endlock zu landen. Endlock selbst passte auch ins Bild, gerade auch der Punkt Gefangene gegen Geld von der Oberschicht jagen zu lassen brachte die richtige Stimmung mit. Einfach krank. Wie einige andere Sachen die im Verlauf ans Licht kommen.
Die Handlung besticht durch Spannung, Action, aber auch Verluste. Dabei wird auch nicht unbedingt beschönigt. Hat mich persönlich aber auch nicht gestört, sondern ich fand es absolut passend.
Was mich leicht gestört hat, dass gerade zu Beginn Alles vorsichtig, geheim und ja nicht zu viel machen und erzählen war. Gegen Ende wurde es gefühlt immer egaler. Vielleicht aber auch, weil die Zeit knapp wurde.
Für den Spiceteil war ich irgendwie nicht zu haben und hab ihn übersprungen. Besonders viel war es aber meiner Meinung nach nicht.
Ich mochte Raven und die Opferbereitschaft für ihren Bruder. Aber wir haben hier natürlich das klassische Behüten, was der andere aber eigentlich nicht möchte. Tut sie es trotzdem? Absolut. So ist die junge Frau halt, die Angst hat auch noch ihren Vruder zu verlieren. Sie beweist auch recht schnell, dass ihr nicht Jeder so egal ist wie sie die ganze Zeit tut und hinter der toughen Hülle ein “weicher” Kern steckt.
Jed, also Ravens Bruder, bleibt zu Beginn eher flach gewinnt dann aber durchaus an Tiefe. Diese Entwicklung hat mir gut gefallen. Das trifft auch auf andere vorkommende Charaktere zu, wobei ich mir durchaus mehr Infos zu dem/ der ein oder anderen gewünscht hätte. Vielleicht kommt das ja aber auch noch.
Fazit
Meiner Meinung nach gibt es mit “To cage a wild Bird” einen guten Auftakt, der lesenswert ist. Das Setting ist interessant beschrieben und die Handlung besticht zwar nicht durch überraschende Wendungen, ist aber dennoch spannend und mitreißend. Sowohl vom Leben in Dividium und Endlock, als auch die Skrupellosigkeit der Oberschicht ist nachvollziehbar beschrieben. Ich bin nach dem Ende durchaus gespannt auf die Fortsetzung. 4 Sterne von mir
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